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5 Wochen schulische Wirklichkeit
> Heiß begehrt ...
> Die Gruppe
> Was machen Sie an der DSL?
> Bitte beschreiben Sie die DSL
> Haben die 5 Wochen ...
> Welche Erlebnisse ...
> Was hat Sie genervt, ...
> Eigenschaften
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| Heiß begehrt und schwer zu bekommen |
5 Wochen waren sie an der Dreieichschule, sieben Lehramtsstudenten der Universität Frankfurt. Lehramtsstudenten absolvieren während ihres Studiums zwei Praktika an der Schule, eines zu Beginn des Studiums und eines in zweiten Teil der Ausbildung.
Dabei sollen sie - mit der rauen Wirklichkeit konfrontiert - selbst merken, wie sie zu Recht kommen in ihrem erwählten Beruf.
Die diesjährigen Praktikanten, so der offizielle Titel, sind angesichts der akuten Lehrerknappheit eine besondere Spezies. Während die Kultusbürokratie jahrelang glaubte die Daumenschrauben weiter anziehen zu müssen und ganze Legionen in andere Studiengänge abschreckte, versucht man jetzt einzusehen, dass noch mehr Arbeitsbelastung und weitere Prüfungen kontraproduktiv sind.
Fast keiner will den Lehrerberuf ergreifen. Kaum ein Fach ist davon ausgenommen. Lateinlehrer - so wird glaubhaft erzählt - stellen mittlerweile knallharte Bedingungen und Schulleiter buhlen heftig darum, diese an ihre Schule zu locken. Praktikannten - heiß gegehrt?
Interessant also, wie die neue Generation die Entwicklung sieht, wie schneidet die DSL ab, wie wird das Schulklima beurteilt, wie der kollegiale Umgang, wie die Schülerklientel, die Ausstattung und die Kooperation?
Gibt es ihn, den Praxisschock, ist der Lehreralltag von Hektik und Unzufriedenheit geprägt. Unzufriedenheit mit den vollen Klassen, den alten Lehrmaterialien und dem pädagogischen Zickzackkurs der politischen Entscheidungsträger?
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Die Gruppe der Praktikanntinnen und Praktikanten
mit Herrn Dr. Geiger und Schulleiter Bernhard Zotz |

Gespräche unter Palmen? An der Dreieichschule ist das möglich.
Praktikantinnen + Praktikanten der Uni Frankfurt
mit Schulleiter B. Zotz und Dr. W. Geiger (2. + 3. von rechts)
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| Was machen Sie an der DSL. Warum ... |
... sind sie hier? Was machen Sie sonst?
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Incoronata:
Wir sind hier and der DSL und machen unser Schulpraktikum. Ich mache hier jetzt mein zweites Schulpraktikum im Rahmen meines Lehramtsstudiums. Das Praktikum dauert fünf Wochen und beinhaltet auch Stunden, die von uns selbst gehalten werden dürfen.
Wie oben schon gesagt studiere ich auf Lehramt für Gymnasien an der Universität Frankfurt. Mittlerweile bin ich jetzt schon im sechsten Semester und meine Fächerkombination ist Englisch und katholische Religion, vielleicht nicht die gewöhnlichste Kombination…
Viktoria:
Ich mache an der DSL mein erstes Pflichtpraktikum, ausgehend von meinem Lehramtsstudium an der Universität Frankfurt. Meine Fächer sind Englisch und Sport für Gymnasien. Insgesamt gibt es zwei Praktika die wir absolvieren müssen. Wir werden von der Uni an die jeweilige Schule zugeteilt, an der wir unsere Erfahrungen sammeln können.
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| Bitte beschreiben Sie die DSL ... |
| ... in wenigen Stichworten. |
Incoronata:
Die DSL, so wie ich sie kennen gelernt habe:
- sehr viel Engagement (sowohl Lehrer wie Schüler
und Eltern)
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offene und meist freundliche Lehrer und Schüler
-
Imagebewusstsein
Viktoria:
Die ersten Stichworte die mir zur DSL einfallen sind:
- groß,
- voll,
- organisiert,
- von allen Seiten (Lehrer/Eltern/Schüler) ist
auf Engagement zu treffen und
- es riecht fast immer nach Essen ;)
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| Haben Sie die 5 Wochen... |
| ...an der DSL weitergebracht? |
Incoronata:
Die fünf Wochen Praktikum haben mich auf alle Fälle weitergebracht. Ich konnte sehr unterschiedliche Stunden beobachten und auch selbst ausprobieren, was für mich angemessen ist. Außerdem rüstet man sich ja schon mal für die Zukunft und hier habe ich viele Anregungen bekommen, wie man bestimmte Dinge umsetzten oder Unterricht durch spielerische Aktivitäten auflockern kann.
Natürlich spielt Material auch eine große Rolle und das wurde hier immer bereitwillig ausgetauscht, so dass man schon mal ein kleines Repertoire anlegen konnte. Also hat sich das Praktikum aus meiner Sicht durchaus gelohnt.
Viktoria:
Ja, ganz klar. Ich konnte viele Einblicke in den Lehreralltag bekommen. Außerdem habe ich selber ein paar Stunden Englisch gehalten, was eine enorme Bereicherung ist. Ich wurde durch diese 5 Wochen wieder in meinem Wissen bestärkt, dass Lehrer auf jedenfall mein Traumberuf ist.
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| Welche Erlebnisse an der DSL ... |
| ... bleiben hängen? |
Incoronata:
Natürlich bleiben vor allem die eigenen Stunden hängen aber außerdem auf alle Fälle der Englisch –Lesewettbewerb.
Es war schon was besonders mit den anderen beiden Praktikantinnen das Pausenprogramm zu füllen. Ein Spiel mit so vielen Schülern zu spielen, war eine Premiere für uns alle. Das hat durchaus für Nervosität gesorgt. Aber es hat ja zum Glück alles geklappt. ^^
Viktoria:
Besonders hängen bleiben werden meine eigenen Unterrrichtsversuche, besonders der als meine Dozentin von der Uni zuguckte.
Auch an die Versuche meiner Mitpraktikanten werde ich mich lange zurückerinnern können.
Auch das Unterhalten der 7. Klassen beim Englisch-Vorlesewettbewerb hat sehr viel Spaß gemacht, auch gerade weil die Aufregung sehr groß war. Ich weiß jetzt auch wie wichtig es als Lehrer ist immer gut organisiert zu sein, um auch in Sresssituationen ruhig sein zu können.
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| Was hat Sie genervt, ... |
| ... was in gute Laune versetzt? |
Incoronata:
Genervt hat mich eigentlich nichts wirklich. Es gibt immer irgendwelche Kleinigkeiten über die man sich aufregen kann, aber das muss man einfach ertragen können.
Auf der anderen Seite ist das genauso mit den Dingen, die einen in gute Laune versetzen. Man muss auch die Kleinigkeiten annehmen und diese als gute Momente wahrnehmen.
Viktoria:
Genervt hat vielleicht, dass nech der großen Pause immer der Kaffee leer war ;), aber Kaffee kochen ist je eine gut Aufgabe für Praktikanzen. Aßerdem war es am Anfang auch sehr schwierig die Lehrer-Kürzel dem richtigen Namen zuzuorden und besonders diesen Namen dann auch dem richitgen Menschen.
Gute Laune hat der Umgang mit den Schülern gemacht und die Vertrautheit zu einigen Lehrern und den Räumlichkeiten der Schule, die sich im Laufe der Wochen aufgebaut hat.
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| Eigenschaften |
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Welches ist ihre beste Eigenschaft?
Welches ist die beste Eigenschaft der DSL? |
Incoronata:
Ich denke, ich bin offen und meistens freundlich und das finde ich sind doch sehr gute Eigenschaften, die mich beschreiben. Natürlich sind das nicht die einzigen guten Eigenschaften, da gibt es noch tausende mehr ^^.
Viktoria:
Die beste Eigenschaft er DSL ist, dass sie es schafft 1300 Schüler und über 100 Lehrkräfte zu organisieren, sodass jeder einen eigenen Wert für die Schule hat. Natürlich stecken hinter dieser Eigenschaft viele Menschen, die zusammenarbeiten.
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Webteam, 23.3.2009 |