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Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
Goethestr. 6, 63225 Langen
Tel: 06103-303390
Fax: 06103-3033911; E-mail
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Die sieben angehenden Lehrerinnen, bzw. ein Lehrer kamen diesmal
alle von der Uni Frankfurt. Vom 04.09. bis 06.10.2006, also
fünf Wochen lang, haben sie Erfahrungen an der Dreieichschule
gesammelt und viele Eindrücke bekommen.
Genug Zeit also, um
nachhaltige Erfahrungen zu machen. Welcher Art diese schließlich
waren, erläutern zwei der Praktikantinnen, Frau Susanne Benz
und Frau Kristin Steinmetz, auf Fragen des Webteams.

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Der Ort des Geschehens:
Die Dreieichschule
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mit Frau Susanne Benz und Frau Kristin Steinmetz |
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Wie haben Sie die Dreieichschule erlebt? Was sind Ihre Eindrücke? |
 Susanne
Benz:
 Zu Beginn des Praktikums war ich eher skeptisch: Ich hatte den Eindruck,
dass einige Lehrer sehr distanziert waren und hätte mir gewünscht,
dass wir Praktikanten viel mehr angesprochen worden wären. Die
Tatsache, dass wir keinen Schlüssel für Klassenräume
und Lehrerzimmer hatten, erinnerte mich täglich daran, eben doch
nur die Praktikantin zu sein.
Dennoch nehme ich einen positiven Eindruck von der Schule mit: Es
gab eine Reihe von Kollegen, die sich sehr engagiert um uns gekümmert
haben und unsere Bitte, bei Unterrichtsstunden zusehen zu dürfen,
wurde nie abgelehnt.
 Kristin
Steinmetz:
 In den fünf Wochen meines Praktikums habe ich sehr viele positive
Eindrücke von der Dreieichschule gewonnen. Zu diesen positiven
Erlebnissen haben vor allem die Menschen, welche an der Dreieichschule
lernen und arbeiten, beigetragen.
Sowohl von dem Lehrerkollegium, als
auch von den Schülern wurden wir sehr freundlich aufgenommen.
Hierbei ist anzumerken, dass nach meinen Erfahrungen mit den Schülern,
die Dreieichschule stolz sein kann diese jungen Menschen zu haben,
denn durch sie lebt diese Schule, sie geben ihr einen eigenen Charakter.
Natürlich sind die Lehrer (neben den Schülern) der Motor
einer Schule. An der Dreieichschule zeichnet das Lehrerkollegium vor
allem die Freude an ihrer Arbeit und die gute Mischung aus der Erfahrung
der älteren Kollegen und den innovativen Ideen der jüngeren
Kollegen aus.
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Wie war der
Umgang mit Schülern?
Was haben Sie mit unseren Schülern erlebt? |
 Susanne
Benz:
Die Erfahrungen mit den Schülern waren sehr positiv: Ich fand
es super, dass uns die Schüler von der Unter- bis zur Oberstufe
als "Vertretungslehrer" akzeptiert haben.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Erlebnis in der Klasse
5c: Einem Jungen ging es nicht gut und er musste nach Hause gehen.
Als sich seine Eltern jedoch telefonisch nicht erreichen ließen,
erklärte ein anderer Junge, dass er seine Oma anrufen und
diese bitten würde, den Klassenkameraden nach Hause zu fahren.
Herr Begert lobte ihn dafür vor der Klasse für dieses soziale
Verhalten und ich kann mich dem nur anschließen.
 Kristin
Steinmetz:
Auch in diesem
Punkt kann ich sagen, dass die Begegnungen mit den Schülern der
Dreieichschule äußerst positiv waren.
Die Schüler haben uns Praktikanten sehr offen und freundlich
empfangen.
Sie waren uns gegenüber sehr respektvoll, trotz des
zum Teil geringen Altersunterschied (besonders in den Oberstufenklassen).
Auch außerhalb des Unterrichts wurden wir auf dem Flur freundlich
gegrüßt und zum Unterricht und zu unserer Person befragt.
Bei meinen eigenen Unterrichtsversuchen haben die Schüler sich
ebenfalls sehr respektvoll verhalten, haben sich auch auf neue Methoden
eingelassen und sind tolerant mit kleinen Unsicherheiten meinerseits
umgegangen.
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Jeder kennt sie:
Unsere Sitzmulde.
Häufig Ort für Ausstellungen und z.B. Unterricht in anderer Form.
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War der eigene Unterricht so, wie Sie es wollten?
Waren Sie zufrieden?
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 Susanne
Benz:
Nachdem ich meine zweite Unterrichtsstunde an der Dreieichschule total vermasselt
hatte, klappten die folgenden Stunden eigentlich gut. Ich hatte (meistens)
viel Spaß beim Unterrichten und auch bei der Planung.
Da ich nach
der misslungenen Stunde aus keiner weiteren mehr mit dem Gefühl hinausging,
sämtliche Lern- und Unterrichtsziele nicht geschafft zu haben, war ich mit
meinen neuen Unterrichtserfahrungen zufrieden.
 Kristin
Steinmetz:
Meine eigenen Unterrichtsversuche verliefen sehr unterschiedlich
und nicht mit jeder Stunde war ich zufrieden. Doch rückblickend
kann ich sagen, dass mir jede Stunde unglaublich viel Spaß gemacht
hat, und dies vor allem dank der Schüler, die sich wie bereits
erwähnt, respektvoll und äußerst kollegial mir gegenüber
verhielten. (An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an
alle Schüler, bei denen ich Unterricht machen durfte!)
Dadurch erleichterten sie mir die Arbeit und ich durfte viele schöne
Erfahrungen machen.
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Was war Ihr „bestes“ Erlebnis, was hat Sie beeindruckt? |
 Susanne
Benz:
Das beste Erlebnis, das ich an der Dreieichschule hatte, war im
wahrsten Sinne des Wortes ein "Erlebnis": Eine Doppelstunde Englisch
in der 5. Klasse bei Herrn Gunkel. Die Art, wie er die Kinder durch
Humor, mithilfe einer Fingerpuppe und mit einem hohen Maß an
schülerzentriertem Unterricht für die Englischstunde begeistern
konnte, hat mich sehr beeindruckt.
Ein weiteres Erlebnis, das ich als positiv in Erinnerung behalten
werde, war die Situation, als zwei Schülerinnen nach
einer Unterrichtsstunde zu mir kamen und sagten: "Der Unterricht
bei Ihnen hat uns total Spaß gemacht!"
 Kristin
Steinmetz:
Mein „bestes“ Erlebnis, in Bezug auf die Hospitationen
anderer Unterrichtsstunden war ein Besuch in der Klassenstufe 5 in
Englisch. Der Lehrer verstand es sehr gut, einen kreativen, motivierenden
und lehrreichen Unterricht zu machen, der genau auf die Bedürfnisse
der Jungen und Mädchen angepasst war.
Weiterhin hat mich beeindruckt, dass den Schülern sehr viel
Verantwortung in Bezug auf die Klassengeschäfte übertragen
wird und dass die Schüler die Organisation dieser Dinge selbstständig
und verantwortungsbewusst regeln können. Zudem fand ich die
Disziplin und Leistungsorientierung der Schüler sehr bemerkenswert.
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Das Kollegium der Dreieichschule
Zitat Kirstin Steinmetz:
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals
ausdrücklich
bei dem Kollegium der Dreieichschule bedanken.
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Werden wir Sie bald als Lehrer/in im Schuldienst gehen oder haben Sie
genug von Schule?
Stimmt die Gleichung: Lehrer = Traumberuf? |
 Susanne
Benz:
Eigentlich wollte ich noch nie Lehrerin werden. Nach diesem Praktikum
hat sich meine Sichtweise ziemlich verändert: Es ist toll, zu
sehen, welche Ergebnisse man mit Schülern erarbeiten kann und
wieviele Möglichkeiten der kreativen Unterrichtsgestaltung es
gibt!
Ob der Beruf des Lehrers ein Traumberuf ist, lässt sich
nur subjektiv beurteilen. Jeder Beruf hat Vor- und Nachteile, so auch
der Lehrerberuf.
Zum Abschluss möchte ich nochmal ein dickes "Dankeschön" an
Herrn Lang und Herrn Jung sagen, die mich während meines Praktikums
besonders unterstützt haben und immer ein offenes Ohr für
mich hatten. Thank you.........
 Kristin
Steinmetz:
Das Praktikum an der Dreieichschule hat meinen Wunsch, Lehrer zu werden,
ein weiteres Mal bestätigt. Die Arbeit mit den Kindern und den
Kollegen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Doch ein solches Praktikum
zeigt natürlich auch die unangenehmen Seiten des Berufes auf.
Die vielen Anforderungen, die von diversen Stellen an die Lehrer gestellt
werden, der intensive Arbeitsaufwand und die enorme körperliche
bzw. psychische Belastung, machen den Beruf zu einer Herausforderung.
Ich hoffe, dass ich in der Praxis dieser Herausforderung gewachsen
bin und mir dadurch nicht den Spaß an dem Beruf nehmen lasse,
denn ich könnte mir keinen interessanteren und vielseitigeren
Job vorstellen.
(An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ausdrücklich
bei dem Kollegium der Dreieichschule bedanken (insbesondere das Englischkollegium),
denn Sie gaben mir die Gelegenheit mich selbst in einigen Ihrer Unterrichtsstunden
auszuprobieren. Danke!)
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Webteam, 09.10.2006
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