| > Übersetzung |
Von Christoph Schulz:
Die
17 Schüler
aus Langen haben am Mittwoch morgen den Unterricht „geschwänzt“,
da sie, anlässlich ihres neuntägigen Aufenthaltes in der
Hauptstadt der Sologne, vom Magistrat auf ein Glas der Freundschaft
eingeladen waren.
Im Rahmen eines Schüleraustausches sind die
Schüler der
10. und 11. Klasse letzten Freitag in Begleitung ihrer Französischlehrerinnen
Astrid Kaiser und Sonja Richter in Romorantin angekommen. Nach dem
Empfang durch die Familien ihrer französischen Austauschpartner
aus der Schule Claude-de-France sind die Jugendlichen während
des verlängerten Wochenendes direkt in das französische
Leben eingetaucht. Für die meisten Schüler ist es die erste
Reise nach Frankreich. „Die Verständigung untereinander
klappt gut. Ist das einmal nicht der Fall, helfen immer noch Gesten
und das Wörterbuch.“
Die Deutschen gehen jeden Vormittag in den Unterricht ihrer französischen
Partner. Nachmittags wird die Region erkundet: auf dem Programm
stehen die Städte Amboise, Blois, und Bourges, natürlich
ohne dabei das Shoppen zu vergessen!
Mit einer Kamera in der Hand filmt einer der Jugendlichen den Aufenthalt.
Auch die Willkommensreden wurden verewigt, gehalten in Goethes Sprache
von Joseph Grégoire, Gemeinderat und ehemaliger Deutschlehrer
und auf französisch von Bürgermeister Jeanny Lorgeoux
und Monique Aigret, Präsidentin des Komitees für Städtepartnerschaften.
Joseph Grégoire freut sich zu sehen, dass die Annäherung
der beiden Länder mittlerweile zur Alltäglichkeit für
die französischen Abiturklassen geworden ist, nächstes
Jahr werden die heutigen Klassen 9 + 10 in gleicher Weise dem Austauschprogramm
folgen.
Erste Eindrücke: „Ihr Franzosen esst viel“, sagt
spontan ein junges Mädchen, „aber eure Baguettes und
Croissants sind echt gut!“ Die Vielfalt der Käsesorten
hat auch beeindruckt.
Die französischen Schüler werden
Langen im Jahr 2007 besuchen und Monique Aigret hofft, dass „die
Beziehungen über den schulischen Rahmen hinausreichen und
dauerhafte Verbindungen zwischen den jungen Botschaftern ihrer Kulturen
geknüpft werden.“ |