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Französisch:
Austauschaktivitäten 2009 + Vorschau auf 2010
> 1. Wer? Wie? Wo? Wann? Was?
> 2.Frau Hutzler im Interview
> 3. Teilnehmer berichten: Im März war es soweit...
> 4. Langener Zeitung vom 21.3.2009
> 5. Austausch: Rückblick und Perspektive |
| 1. Wer? Wie? Wo? Wann? Was? |
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2. Im Interview (1): Nicole Hutzler, Koordinatorin des Austausches |
Nicole Hutzler
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Was gab es 2009 für Austauschaktivitäten mit Frankreich?
2009 gab es einen Austausch mit dem Collège Maurice Genevoix in Romorantin. Nachdem spätestens im Januar die Austauschpartner feststanden und mehrere Wochen Zeit hatten, sich brieflich oder per E-Mail auszutauschen und ein bißchen kennenzulernen, bekamen wir im März für eine Woche Besuch aus Romo.
Den Gegenbesuch machten wir dann im Mai, da verbrachten wir eine Woche in Romorantin, und die Schüler konnten endlich auch die Schule, die Familien und Freunde ihrer Austauschpartner kennenlernen.

Mit allen Sinnen erleben - ein Gruppe beim Entdecken der Erfahrungswelt Schloss Freudenberg
Wer war dabei?
Dabei waren 29 Schüler und Schülerinnen der damaligen 9a, außerdem Frau Kaiser, die Klassen- und Französischlehrerin, und ich. Wir hatten Glück, dass die Franzosen in dem Jahr so viele austauschwillige Franzosen zusammenbekommen haben; da die Schule in Romo viel kleiner ist als unsere Schule und auch immer weniger französische Schüler Deutsch lernen, ist es gar nicht so einfach, immer genug Austauschpartner zu finden.
Die französische Gruppe wurde bei ihrem Besuch in Langen begleitet von den Lehrerinnen Mme Gabet, der Deutschlehrerin, und Mme Pontillon, die „Histoire-Géo“ unterrichtet, also Geschichte und Erdkunde.

Romorantin, Blick auf die Sauldre, die hier fließt.
Was waren die Höhepunkte des Programms?
Da gab's sicherlich einiges... beim Besuch der Franzosen hier in Langen fällt mit spontan Schloss Freudenberg ein, da gab's Interessantes zu entdecken, aber auch der Besuch des Maintowers in Frankfurt, oder das Stadtspiel in Langen, bei dem jede Gruppe jeweils ein Kinderlied in der anderen Sprache von ihren Austauschpartnern lernen und vortragen musste, einige haben sich da ganz schön ins Zeug gelegt, das war ein Spaß!
Aber auch während des Wochenendes haben sich die Familien viel einfallen lassen, Ausflüge nach Heidelberg, ins Technik-Museum, Opel-Zoo, Bowling-Abende u.v.m.
In Frankreich gehörte bestimmt der Ausflug in den Kletterpark zu den Highlights, oder die Besichtigung der Schlösser Chambord und Blois. Besondere Momente in beiden Ländern waren vor allem auch die Abschiedspartys, jeweils am letzten Abend, mit leckerem Buffet, Musik, Tanz, viel guter Stimmung und am Ende auch ein paar Abschiedstränen.
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3. Bericht einer Teilnehmerin : Im März war es soweit...
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Schülerbericht über den Austausch 2009
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29 Franzosen in Langen:
Im März war es soweit: nach zehnstündiger Busfahrt kamen 29 Franzosen aus Collège und Lycée an. Am Abend fand ein gemeinsames Abendessen mit den Familien statt. Am nächsten Tag lernten sie unsere Schule kennen, die ihnen sehr gut gefiel. Anschließend fand eine Stadtrallye durch Langen statt.
Das Wochenende gestalteten die Familien individuell, um den Franzosen die deutsche Lebensart näher zu bringen. So lernten die Gastfamilie ihren Austauschpartner gut kennen und es fand sich Gesprächsstoff.

Abschiedsparty in Langen
In den folgenden Tagen besuchten wir zusammen das Schloss Freudenberg und die Städte Wiesbaden, Mainz und Frankfurt. Diese waren eine besondere Attraktion, da in der Nähe von Romorantin keine Großstadt ist.
Wir beendeten die schöne Woche mit einem Spiele- Nachmittag und einer Abschlussfeier. Der Abschied am nächsten Morgen war sehr schwer, die meisten freuten sich jedoch schon auf das Wiedersehen.
Der Gegenbesuch in Frankreich:
Abschiedsparty in Romo
Vom 12. bis zum 19. Mai fuhren wir endlich nach Frankreich. Es war sehr interessant, die Familien unserer Austauschpartner kennen zu lernen. Am ersten Tag wurden wir im Collège willkommen geheißen. Das Collège war ganz anders als unsere Schule.
Erstaunlich für uns waren auch die strengen Regeln in der Schule, zum Beispiel das Versammeln auf dem Schulhof nach zwei Stunden. Den freien Nachmittag verbrachte jeder in seiner Familie.

Im Kletterpark von Nançay, nicht weit von Romo.
In den folgenden Tagen machten wir verschiedene Ausflüge in Romorantin, nach Bourges, Chambord, Blois und in einen Kletterwald. Das Wochenende wurde in der Familie verbracht.
Die Stimmung bei der Abschlussfeier war sehr ausgelassen, der Abschied am nächsten Tag aber sehr tränenreich und schwer. Doch es haben sich viele Freundschaften geschlossen und Wiedersehen und Besuche wurden bereits ausgemacht.
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| 4. Bericht der Langener Zeitung vom 21.03.09 (Hier ein Ausschnitt) |
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| 5. Im Interview (2): Rückblick und Perspektive |
- Wie lange gibt es diesen Austausch eigentlich schon?
- Warum ist ein Austausch so wichtig? |
Wie lange gibt es diesen Austausch eigentlich schon?
Frau Hutzler: Der Austausch mit dem Collège hat zum ersten Mal in den Jahren 2005 und 2006 stattgefunden, damals waren Hin- und Rückbesuch noch auf 2 Jahre verteilt. 2007 mussten wir pausieren aufgrund personeller Schwierigkeiten in unserer Partnerschule, aber seit 2008 findet der Austausch wieder regelmäßig statt.
Austauschaktivitäten mit Romo gab es aber schon lange vor unserer Partnerschaft mit dem Collège Maurice Genevoix, früher bestand ein jahrzehntelanger Kontakt zwischen der Dreieichschule und dem Lycée Claude de France, der aber aufgrund personeller Änderungen auf französischer Seite nicht fortgeführt werden konnte.

Empfang der deutschen und französischen Schüler im Rathaus von Romorantin.
Warum ist ein Austausch so wichtig?
Wir halten solche Austauschfahrten für immens wichtig, und zwar aus verschiedenen Gründen: Zum einen bekommen Schüler die Gelegenheit, das Partnerland näher kennenzulernen, das französische Schulsystem, die nähere Umgebung ihrer Partnerstadt Romorantin:
Vor allem lernen sie es kennen aus der Perspektive von Gleichaltrigen, sozusagen von innen heraus, indem sie mit ihnen zusammen den Alltag eines französischen Jugendlichen, in einer französischen Familie selbst miterleben; sie nehmen an den Aktivitäten ihrer Austauschpartner teil, sie gehen mit ihnen in die Schule, sie unternehmen gemeinsam Ausflüge und können bei alldem endlich einmal ihre bisher „nur theoretisch“ erworbenen Sprachkenntnisse ausprobieren und verbessern.

Preisverleihung nach der Stadtrallye in Langen
Dass aus jedem Kontakt eine dauerhafte Freundschaft entsteht, kann man nicht immer erwarten, obwohl es doch viele gute Beispiele für solche Freundschaften gibt; aber so ein Austausch kann zumindest einen Anstoß geben zu einem dauerhaften Kontakt nach Frankreich, und man lernt, mit anderen, vielleicht fremden Gewohnheiten und Kulturen umzugehen. Viele bekommen dadurch auch einen ganz neuen Blick auf ihre eigenen Lebensumstände und -gewohnheiten.

Deutsch-französisches Gruppenfoto zum Abschied von Langen
Was ist für 2010 geplant?
In diesem Schuljahr wird es wieder eine Gruppe geben, die an dem Austausch teilnimmt. Insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler der 9a haben inzwischen einen Austauschpartner vermittelt bekommen, die ersten Kontakte werden in diesen Wochen geknüpft, und schon Ende Januar (26.01.-02.02.2010) geht’s für unsere Schüler nach Frankreich.
Fester Bestandteil des Programms ist der mehrfache Besuch des Unterrichts, außerdem bleibt genügend Zeit für die Teilnahme am „ganz normalen“ Alltag der Austauschpartner.
Darüber hinaus werden Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung unternommen, wie z.B. eine Rallye in Romorantin, Ausflüge in Schlösser und Städte wie Chambord, Blois und Bourges, sogar ein Ausflug nach Paris steht diesmal auf dem Programm, und bestimmt wieder eine Abschiedsparty.
Den Gegenbesuch der Franzosen erwarten wir dann im Mai (04.-11.05.2010).
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Nicole Hutzler, Verena Euler für den Fachbereich Französisch, Webteam 12.1.2010 |
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