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Schüleraustausch exotisch: La Réunion









> Wer? Was? Wo? Wann? Wie?
> Jérémy in Langen
> Johannes Lutz in La Réunion
> Bilder vom Austausch
> Wie beurteilen die Austauschpartner das Programm?
> Kann ich auch am Austauschprogramm teilnehmen?
Wer? Was? Wo? Wann? Wie?

Im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms hat erstmals ein Schüler der Dreieichschule an einem Schüleraustausch mit La Réunion (links im roten Kreis) teilgenommen.

Im vergangenen Schuljahr 2008/09 besuchte ein Junge aus La Réunion die Dreieichschule und wohnte in dieser Zeit in der Familie seines Austauschpartners. In diesem Schuljahr 2009/10 erfolgte der Gegenbesuch, Johannes Lutz aus Langen verbrachte zehn Wochen in La Réunion.

Das Brigitte-Sauzay-Prgramm ist ein Austauschprogramm, das vom Deutsch-französischen Jugendwerk subventioniert wird, d.h. es gibt einen beachtlichen Zuschuss zu den Reisekosten.

Es richtet sich an einzelne Schüler(innen). Der Austausch beruht auf Gegenseitigkeit. Die Dauer des Aufenthalts im Gastland ist in der Regel drei Monate, kann aber auch auf acht Wochen begrenzt werden. Darin müssen sechs Wochen Schulbesuch enthalten sein.

Jérémy in Deutschland

Jérémy berichtet von seiner Zeit in Langen:


"Hallo! Ich heiße Jérémy und komme aus La Réunion, einer kleinen Insel in der Nähe von Madagaskar. Durch das Brigitte-Sauzay-Programm, haben mein Austauschpartner Johannes und ich uns kennen gelernt. Ich war zehn Wochen in Deutschland und es hat mir gefallen.

Ich war sechs Wochen in der Schule und habe deutsch gelernt, darüber bin ich sehr froh.




Mein Deutsch ist besser geworden. Während der Ferien haben wir viel unternommen: wir waren in Berlin, in Bayern, wir haben uns München angeguckt und eine Wanderung gemacht. Ich war auch in Frankfurt.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich von Deutschland viel gesehen habe."

Johannes Lutz in La Réunion















Johannes berichtet von seiner Zeit in La Réunion:

Ile de la Réunion heißt übersetzt „Insel der Zusammenkunft“ und dieser Name fasst meine Eindrücke sehr gut zusammen. Es sind dort alle Hautfarben, Kulturen, Religionen und Mentalitäten vertreten, welche friedlich und vollkommen ohne Rassismus eine homogene Gesellschaft bilden. Diese allgemein tolerante Einstellung der Leute hat mich enorm beeindruckt und kam mir in Form einer herzlichen Gastfreundschaft sehr zugute. Man lebt dort sehr familiär, d.h. dass das Treffen der Verwandtschaft fester Bestandteil jedes Wochenendes ist.


Ich habe dort etwa acht Wochen den Unterricht der Klasse meines Austauschpartners Jérémy Rivière am Lycée Roman Garros in Le Tampon besucht und es war eine seltsame, aber auch angenehme Erfahrung, Mathematikunterricht mit Blick auf den Indischen Ozean zu haben.

In der ersten der zwei Ferienwochen wurde mir von meiner Gastmutter Hélèna der Südteil der Insel gezeigt. Sie liegt östlich von Madagaskar direkt neben Mauritius und wird von etwa 850000 Menschen bewohnt. Es handelt sich um ein Überseedépartement Frankreichs, d.h. die Amtssprache ist Französisch. Zusätzlich gibt es aber noch den Dialekt der Einheimischen, das Kreolisch.


Die Insel ist sehr bergig, der höchste Berg, der Piton de Neige ist über 3000 Meter hoch. Außerdem gibt es hier mit dem Piton de la Fournaise den aktivsten Vulkan der Welt, der dort ca. jedes halbe Jahr ausbricht. Leider bin ich nicht selbst Zeuge eines solchen Ausbruchs geworden, aber es muss ein faszinierendes Naturschauspiel sein und der ganze Himmel ist rot von der Lava. Ich habe allerdings den Krater und die Lavafelder besichtigt.


In der zweiten Ferienwoche haben wir mit ungefähr 10 Freunden an einem der zahlreichen wunderschönen Strände gecampt, was ich, wie man sich denken kann, sehr genossen habe.

Bilder vom Austausch



Wie beurteilen die Austauschpartner das Programm?

Jérémy: "Es war richtig schön und toll. Die Familie war sehr nett. Das Brigitte-Sauzay-Programm ist ein gutes und sehr interessantes Austauschprogramm. In Langen habe ich viele neue Freunde gefunden, die ich herzlich grüße."

Johannes: "Ich kann sagen, dass mein Französisch dort enorme Fortschritte gemacht hat und ich habe sogar ein bisschen Kreolisch gelernt.
 Ich kann jedem empfehlen, dort einmal hinzufliegen, es lohnt sich (Sowohl zum Wandern als auch zum Strandurlaub) und hoffe, dass ich bald wieder diese Möglichkeit haben werde, um meine Freunde dort unten zu besuchen."

Kann ich auch am Austauschprogramm teilnehmen?

 


Viele Fragen, viele Antworten

 

 

 

 

 

 


Vorwort:
Natürlich unterstützt der Fachbereich Französisch die Teilnahme weiterer Schüler unserer Schule an diesem außergewöhnlichen Programm. Wir freuen uns, dass bereits zwei weitere Schüler der Jahrgangsstufe zehn ihr Interesse angemeldet haben und hoffen, dass weitere erfolgreiche Austauschpartnerschaften entstehen werden.

Wann findet der Austausch statt?
Wenn der/die deutsche Schüler(in) in der 10. Klasse (G8-Zweig: 9. Klasse) ist, bekommt er/sie gegen Ende des Schuljahres (z.B. Mai-Juli) den Besuch seines/ihrer französischen Partners/Partnerin. D.h. er/sie wohnt in der deutschen Familie und geht mit in den Unterricht. Wenn der/die deutsche Schüler/in dann in der 11 ist, fährt sie gleich zu Beginn des Schuljahres zu seinem/ihrem Partner(in) (August-Oktober), lebt in der französischen Familie und geht mit in die Schule.

Wer organisiert den Austausch?
Der Schüler/die Schülerin organisiert den Austausch selbständig, bekommt jedoch Hilfe von der Schule.

Wie hilft die Schule?
Die DSL hat einen bestehenden Kontakt zum Lycée Roman Garros in Le Tampon auf La Réunion. Das ist eine Insel im Indischen Ozean, die zu Frankreich gehört. Dort gibt es jedes Jahr genug Schüler, die an einem Austausch interessiert sind, und deshalb kannst Du eine/n Austauschpartner(in) dort von uns vermittelt bekommen.

Und wenn ich nicht nach Réunion möchte, sondern nach Frankreich?
Dann brauchst du nur in der Rubrik "Anzeigen" der Internetseite www.dfjw.org nach einem Austauschpartner zu suchen. Du kannst auch selber eine Anzeige aufgeben.

Wer ist Ansprechpartner an unserer Schule?
Wer Interesse hat und genauere Informationen wünscht, kann sich an Frau Dzida (Französischlehrerin) wenden oder direkt das Gespräch mit Johannes Lutz (Jg.11) suchen, der erste Schüler der DSL, der an dem Austausch teilgenommen hat.

L. Dzida, V. Euler für den Fachbereich Französisch, Webteam, 16.11.2009