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Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
Goethestr. 6, 63225 Langen
Tel: 06103-303390
Fax: 06103-3033911






mit Céline Martinez
Fremdsprachenassistentin an der DSL


Bahnhof von LimogesIch heiße Céline Martinez und ich komme aus Frankreich, genauer gesagt aus Limoges. Diese Stadt liegt in der Region Limousin, ungefähr im Zentrum Frankreichs. Die Spezialitäten von Limoges sind das Porzellan und die Emaille. Limousin ist eine sehr bewaldete Region, wo man viele schöne Ausflüge machen kann. Sie ist auch bekannt für seine Rinder, die haben ein sehr gutes Fleisch.

Ich bin mit meinen Studium momentan fertig, ich habe nämlich in September dieses Jahres meine « Licence 3 »  bestanden, das ist wie “Bachelor”. Man bekommt es nach 3 Jahre Studium an der Uni.

Ich habe “Langues Etrangères Appliquées” studiert: Ich hatte nicht nur Englisch- und Deutschunterricht, sondern auch Marketing-, Verwaltung-, EDV-, Jura- und Wirtschaftsunterricht. Diese Ausbildung erlaubt also viele berufliche Möglichkeiten.

Ich bin dieses Jahr in der Dreieichschule bis zum 31. Mai 2007. Ich bin Fremdsprachassistentin, das heisst, dass ich mit den Lehrern in die Klasse gehe, und ich kann mit den Schüler kleine Aktivitäten machen, um sie sprechen zu lassen und um sie für die französische Sprache zu interessieren.
(Oben der Bahnhof von Limoges)
  

> Beschreiben Sie sich kurz in
wenigen Stichworten:

Céline MartinezIch bin ein lebenslustiges Mädchen. Ich mag es, mich mit meinen Freuden zu treffen und ins Kino, Restaurants und in Bars zu gehen.


Ich mag auch in Konzerte zu gehen (ich mag alle Musike, aber nicht nur Rock). Ich mag es, auch neue Leute zu treffen und zu reisen, um neue Länder und Kulturen zu entdecken.
> Führen Sie folgenden Satz fort:
Schule sollte...


...den Schülern die Lust zu lernen geben und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu entfalten.

> Beschreiben Sie Schule in Frankreich und Schule in Deutschland mit wenigen Sätzen.

Vom der Maternelle zum Collège:
In Frankreich kann man die Schule mit 2 oder 3 Jahren anfangen: Diese Schule heisst “la  maternelle”. 
Dann besuchen die Kinder von 6 Jahre an die   “l’école primaire”, wo sie bleiben bis sie 10 Jahre alt sind. Dannach besuchen sie “le collège”, von 11 bis 15. Dieser Bildungsweg ist verbindlich.

Am Ende des “collège” können die Schüler wählen, ob sie eine berufliche Schule besuchen wollen oder nicht. Wenn nicht, dann besuchen sie  “le lycée”, von 16 bis 18. Die Klasse heissen « première », « seconde » und « terminale ». 

Das Baccalauréat:
Am Ende des « seconde » können die Schüler entscheiden, ob sie ein wirtschaftliches, literarisches oder wissenschaftliches Abitur machen wollen. Am Ende des « terminale » machen sie das  Abitur (« baccalauréat »), und dannach können sie, wenn sie wollen, die Uni besuchen oder eine andere  Hochschule besuchen.

Dauer des Schulalltags:
In Frankreich dauert den Schultag länger als in Deutschland: es fängt nämlich generell um 8:00 an und endet ungefähr um 17:30, manchmal um 18:00. Aber das hängt von den Schulen ab. In den “écoles maternelles”und “écoles primaires” endet der Unterricht früher (ungefähr 16:00).

Kantine:
In Frankreich essen also die Schüler am Mittag in der Schule, deshalb gibt es immer Kantinen in den Schulen, im Gegensatz zu vielen deutschen Schulen.

Frühe Entscheidung - späte Entscheidung:
Der grosse Unterschied mit Deutschland ist, dass die Schüler nicht mit 10 Jahren entscheiden müssen, ob sie ein Gymnasium, eine Realschule oder eine Hauptschule besuchen wollen.  Persönlich finde ich das besser, denn ich denke, dass es mit 10 Jahren zu früh ist zu entscheiden, welche Schule sie besuchen sollen.


>
a) Warum sind Sie an die DSL gekommen?



b) Was gefällt Ihnen an der DSL schon richtig gut?


a) Ich bin in der Dreieichschule gekommen, weil ich ein Jahr in Deutschland verbringen wollte, denn die Sprache und die Kultur dieses Landes gefallen mir.

Ich habe auch gedacht, dass es eine gute Erfahrung für mich wäre, an einem Gymnasium Assistentin zu sein. Deshalb habe ich mich beworben. Ich habe das Land Hessen als erste Wahl genommen, denn ich finde, dass es eine schöne Region ist, mit vielen Städte und Sehenswürdigkeiten.   

b) Ich finde toll, dass die Leute nett mit mir sind, und stellen mir Fragen über Frankreich und über mich. Ich bin auch froh, dass sich manche Schüler für Französisch interessieren.

> Was halten Sie von Ganztagsschule so wie in England, Amerika und auch in Frankreich?

Einerseits finde ich, dass die Ganztagsschulen anstrengend für die Schüler sind, vor allem wenn sie eine lange Fahrt nach Hause machen sollen.

Andererseits ist es auch nicht schlecht, weil die Schüler nicht den ganzen Nachmittag frei haben und so können sie sich nicht langweilen.

Die Eltern sind auch nicht verpflichtet, am Nachmittag zuhause zu bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern, und sie können so länger arbeiten.


>


In Finnland kann man nicht sitzen bleiben. Das finde ich...



...schlecht, denn ich denke, dass es besser ist, wenn man schlechte Noten hat, sitzen zu  bleiben, anstatt in die nächste Klasse zu gehen und  noch viele Schwierigkeiten zu haben.

Sitzenbleiben kann schwierig sein für die Eigenliebe des Schülers, z.B. wenn all seine Freunde in die nächste Klasse gehen und er nicht, aber meiner Meinung nach ist es trotzdem besser, wenn er wiederholt.


>
Wer imponiert oder imponierte Ihnen? Warum?




ColucheColuche, ein französischen Komiker, der hat « Les Restos du Cœur » in 1985 geschaffen: es ist einen Verein, der gibt kostenloses Essen an arme Leute.

Er hat auch « Les Enfoirés » geschaffen, es ist eine Versammlung von berühmten Sängern, die grosse Konzerte machen, um Geld für die « Restos du Cœur » zu sammeln. Coluche imponierte mich, denn er hatte viel Erfolg und war sehr berühmt, aber er ist trotzdem normal geblieben, und hat immer an die armen Leute gedacht.



>

Nennen Sie drei Dinge, die Sie gerne verändern würden und warum.

Ich möchte, dass die entwickelten Länder wie die USA, Europa, Japan und sogar China eine Politik machen, die die Umwelt mehr schützt. Ich denke dass es nämlich dringend ist, dass wir etwas gegen die Umweltverschmutzung unternehmen.

Ich möchte auch, dass mehr Geld in die Forschung für Impstöffe gegen Aids und schlimme Krankheiten gesteckt wird.

Und ich möchte, dass alle Leute, die nie froh sind sich ändern.



>

2010 bin ich...


Ich weiss noch nicht genau!

Ich denke, dass ich mit meinem Studium fertig sein werde (denn ich will noch mein Master machen, aber ich weiss noch nicht was für ein Master!)

Ich hoffe, dass ich eine Arbeit, die mir gefällt, finden werde.



>

Wie heißt Ihr Lebensmotto?



Il faut profiter tous les jours des plaisirs simples qu’offre la vie.

Man muss jeden Tag genießen.


Webteam, 3.12.2006