
|

mit Alexander Pletsch
|
 |
| 

Alexander Pletsch
Lehrer für Ethik und Latein

|
|
| > |
Beschreiben Sie sich kurz in
wenigen Stichworten: |

Im Rheinland geboren,
- ruhig,
- tolerant,
- um Gerechtigkeit bemüht
 |
|
| > |
Führen Sie folgenden Satz fort:
Schule sollte... |
... jedem, der sie betritt, die
Möglichkeit geben, konstruktiv
tätig zu sein. |
|
| > |
Beschreiben sie Schule mit wenigen
Begriffen:
|

- lebendig,
-
abwechslungsreich,
-
wichtig,
-
inspirierend,
-
herausfordernd
|
|
 |
Interviewter |
Alexander Pletsch |
|
| > |
a) Warum sind Sie an die DSL gekommen?
b) was gefällt Ihnen richtig gut?
|

a) weil ich an die Dreieichschule wollte, mich beworben habe
und eingestellt wurde.
b) die Offenheit, das Interesse und die Begeisterungsfähigkeit
vieler Schüler.
|
|
| > |
Man sollte in der Schule
unbedingt mehr erfahren über (a)...
weil
(b) ...
und verzichten
auf (c)...
weil (d)... |

a) ... unsere Möglichkeiten
unser Leben aktiv zu gestalten,
weil
b) ...nur ein selbst gestaltetes Leben ein glückliches Leben
sein kann
und verzichten auf
c) ... jede Form von Gewalt, weil
d) ...Gewalt für alle Beteiligten schädlich und immer der
schlechteste aller möglichen Wege ist.

|
|
| > |
Ganztagsschule so wie in Frankreich,
England und Amerika ... |
... können als Angebot in vielen Fällen sinnvoll
sein
|
|
 |
Interviewter |
Alexander Pletsch |
|
| > |
In Finnland kann man nicht sitzen bleiben. Das finde ich...
|

... für das Gymnasium eher problematisch, weil
Leistungsdruck innerhalb vernünftiger Grenzen Schülern helfen
kann geistig zu wachsen, den Umgang mit Herausforderungen zu üben
und sich auf das Berufsleben vorzubereiten.
|
|
| > |
Man sagt, dass sich der Lehrerberuf sehr stark verändert (hat). Würden
Sie zustimmen + können Sie ein Beispiel geben?
|
Seit den 50er-Jahren hat sich der Lehrerberuf offensichtlich stark verändert,
z.B. weil das Abitur heute einen anderen Stellenwert hat als damals und
heute mehr Schüler diesen Abschluss erreichen.
Seit den 80er-Jahren
sind die Veränderungen nur gering, z.B. weil Schüler heute an
Lehrern (und Lehrer an Schülern) ganz ähnliche Dinge kritisieren
oder schätzen wie vor zwanzig Jahren.
|
|
 |
Wie heißt Ihr Lebensmotto? |
Erst sehen, was sich machen lässt, dann machen, was sich sehen
lässt!
 |
|
 |
Wer imponiert oder imponierte Ihnen? |
Meine Philosophielehrerin imponierte mir und sie imponiert mir
noch heute, weil ich bei ihr auf angenehme Weise viel gelernt habe,
darunter auch manches, was nicht an irgendein Schulfach gebunden
ist. Sie bleibt deshalb für mich ein Vorbild.
|
|
 |
Nennen Sie drei Dinge, die sie gerne verändern würden und warum. |
– die Vergiftung vieler Gewässer (weil dadurch zahllose
Pflanzen ihren Lebensraum verlieren)
– die große Zahl der Tierversuche (weil viele Tierversuche überflüssig
sind)
– die negativen Folgen technischen „Fortschritts“ (weil
sie den Menschen schaden)
|
|
| Webteam, 04.09.2006 |