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mit Alexander Santino Weigand
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Neu an der DSL:
Alexander Santino Weigand

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Beschreiben Sie sich kurz in
wenigen Stichworten: |

Ich bin aufgeschlossen, verlässlich und hilfsbereit … manchmal
vielleicht zu hektisch. Wenn ich etwas mache, dann mache ich es hundertprozentig.
Geboren in Berlin, aufgewachsen im Saarland, dort Abitur gemacht und
4 Jahre lang studiert, habe dann in Mainz mein Studium beendet und bin
jetzt in Hessen an einer Schule.:)
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Führen Sie folgenden Satz fort:
Schule sollte... |
... …später beginnen
und dafür länger dauern. |
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Beschreiben sie Schule mit wenigen
Begriffen:
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Ein Ort an dem der Geist reift, man Wissen erlangt und soziale Kontakte
knüpft
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Interviewter |
Alexander Santino Weigand |
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a) Warum sind Sie an die DSL gekommen?
b) was gefällt Ihnen richtig gut?
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a) Ich wurde vom Studienseminar in Darmstadt dieser Schule zugewiesen.
b) Die Offenheit und Freundlichkeit im Kollegium; von den LiVs bis
zum Direktor. Ich fühlte mich vom ersten Tage an willkommen und
als Teil des Ganzen.
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Man sollte in der Schule
unbedingt mehr erfahren über (a)...
weil
(b) ...
und verzichten
auf (c)...
weil (d)... |

(a) …das Leben und den Alltag auf Universitäten.
(b) …das Abitur laut unserem dreigliedrigen Schulsystem einmal
dafür gedacht war auf die Hochschulen vorzubereiten und ich aus
eigener Erfahrung aus der Zeit an der Uni weiß, dass hier oft
Mängel vorliegen.
und verzichten auf
(c) … die Sprachlastigkeit vieler Gymnasien...
(d) ...weil andere Fächer im Alltag einen ebenso großen
Stellenwert haben.
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Ganztagsschule so wie in Frankreich,
England und Amerika ... |
… halte ich nicht für sinnvoll, da sich in unserer
Kultur oft das soziale Leben der Schüler nicht primär in
der Schule, sondern nach der Schule abspielt (Freunde, Vereine, Clubs…usw.)
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Interviewter |
Alexander Santino Weigand |
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In Finnland kann man nicht sitzen bleiben. Das finde ich...
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... …unsinnig. Die meisten Menschen benötigen einen gewissen
Druck um (gute) Leistungen zu erzielen… er sollte nur nicht
zu groß, sondern angemessen sein.
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Man sagt, dass sich der Lehrerberuf sehr stark verändert (hat). Würden
Sie zustimmen + können Sie ein Beispiel geben?
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Das kann ich nur schwer beurteilen.
Was ich aber sagen kann, ist, dass sich
die Form des Unterrichts stark verändert hat. Der Schüler wird
stärker eingebunden …und das ist gut so.
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Wie heißt Ihr Lebensmotto? |
Ich habe sehr viele :)
Ich versuche mich mal auf ein paar zu beschränken:
- Alles selbst machen zu wollen ist das Kennzeichen des Unbegabten.
- Höre anderen gut zu – aber glaube nicht alles.
- Wer alles schluckt verdaut schlecht.
- Nimm dir den nicht zum Freunde, der dir nicht ebenbürtig ist (Konfuzius).
- „Bitte“ und „Danke“ sind nie aus der Mode gekommen.
- Es kann nicht immer regnen; aber auch nicht immer die Sonne scheinen.
- Sorgen und Ärger verkürzen die Lebenszeit.
- Wer kein Lächeln mehr für dich übrig hat, braucht deines
umso mehr.
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Wer imponiert oder imponierte Ihnen? |
Schwer zu sagen. Jeder hat doch seine ganz persönlichen Helden.
Mir imponieren Menschen, die ihre eigenen Interessen zurückstellen,
um anderen zu helfen.
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Nennen Sie drei Dinge, die sie gerne verändern würden und warum. |
1. Es muss auf der ganzen Welt ein Ende von Hass und Gewalt geben. Der
Fortbestand der Menschheit ist nur in Form von friedlichem Zusammenleben
gewährleistet.
Um das zu erreichen muss jeder Mensch auf diesem
Planeten einen höchstmöglichen Grad an Bildung erlangen. Darin
liegt meiner Meinung nach eines der Hauptprobleme.
2. Ich würde ein deutschlandweit einheitliches Bildungssystem dem
jetzigen vorziehen, bin aber auch Realist genug, um das nicht zu erwarten.
Außerdem halte ich die Einführung von Studiengebühren
an Hochschulen für eine absolute Katastrophe für unser Land.
Man darf wirklich an allem sparen, nur nicht an der Bildung; sie ist
so ziemlich der einzige Rohstoff den wir haben. Wir sind immerhin das
Volk der Dichter und Denker …und das soll auch so bleiben.
3. Es wäre auch sehr wünschenswert wenn unser unverantwortlicher
Umgang mit der Natur aufhören würde. Weg von einem Denken wie „Nach
mir die Sinnflut“ hin zur Nachhaltigkeit (ein beliebter Begriff
der Geographen).
Ich mache mir dabei weniger Gedanken um die Natur als
um uns; die Natur wird uns überleben und ausrangieren, wenn wir
so weitermachen.
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| Webteam, 16.09.2006 |