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Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
Goethestr. 6, 63225 Langen
Tel: 06103-303390
Fax: 06103-3033911; E-mail





mit Alexander Santino Weigand



Neu an der DSL:
Alexander Santino Weigand

> Beschreiben Sie sich kurz in
wenigen Stichworten:

Ich bin aufgeschlossen, verlässlich und hilfsbereit … manchmal vielleicht zu hektisch. Wenn ich etwas mache, dann mache ich es hundertprozentig.

Geboren in Berlin, aufgewachsen im Saarland, dort Abitur gemacht und 4 Jahre lang studiert, habe dann in Mainz mein Studium beendet und bin jetzt in Hessen an einer Schule.:)
> Führen Sie folgenden Satz fort:
Schule sollte...
... …später beginnen und dafür länger dauern.
> Beschreiben sie Schule mit wenigen Begriffen:

Ein Ort an dem der Geist reift, man Wissen erlangt und soziale Kontakte knüpft


Interviewter Alexander Santino Weigand
>
a) Warum sind Sie an die DSL gekommen?



b) was gefällt Ihnen richtig gut?


a) Ich wurde vom Studienseminar in Darmstadt dieser Schule zugewiesen.


b) Die Offenheit und Freundlichkeit im Kollegium; von den LiVs bis zum Direktor. Ich fühlte mich vom ersten Tage an willkommen und als Teil des Ganzen.

> Man sollte in der Schule unbedingt mehr erfahren über (a)...
weil (b) ...
und verzichten
auf (c)...
weil (d)...


(a) …das Leben und den Alltag auf Universitäten.

(b) …das Abitur laut unserem dreigliedrigen Schulsystem einmal dafür gedacht war auf die Hochschulen vorzubereiten und ich aus eigener Erfahrung aus der Zeit an der Uni weiß, dass hier oft Mängel vorliegen.

und verzichten auf
(c) … die Sprachlastigkeit vieler Gymnasien...

(d) ...weil andere Fächer im Alltag einen ebenso großen Stellenwert haben.


> Ganztagsschule so wie in Frankreich, England und Amerika ...

… halte ich nicht für sinnvoll, da sich in unserer Kultur oft das soziale Leben der Schüler nicht primär in der Schule, sondern nach der Schule abspielt (Freunde, Vereine, Clubs…usw.)


Interviewter Alexander Santino Weigand
>


In Finnland kann man nicht sitzen bleiben. Das finde ich...



... …unsinnig. Die meisten Menschen benötigen einen gewissen Druck um (gute) Leistungen zu erzielen… er sollte nur nicht zu groß, sondern angemessen sein.


>


Man sagt, dass sich der Lehrerberuf sehr stark verändert (hat). Würden Sie zustimmen + können Sie ein Beispiel geben?


Das kann ich nur schwer beurteilen.

Was ich aber sagen kann, ist, dass sich die Form des Unterrichts stark verändert hat. Der Schüler wird stärker eingebunden …und das ist gut so.


>

Wie heißt Ihr Lebensmotto?

Ich habe sehr viele :)

Ich versuche mich mal auf ein paar zu beschränken:
- Alles selbst machen zu wollen ist das Kennzeichen des Unbegabten.
- Höre anderen gut zu – aber glaube nicht alles.
- Wer alles schluckt verdaut schlecht.
- Nimm dir den nicht zum Freunde, der dir nicht ebenbürtig ist (Konfuzius).
- „Bitte“ und „Danke“ sind nie aus der Mode gekommen.
- Es kann nicht immer regnen; aber auch nicht immer die Sonne scheinen.
- Sorgen und Ärger verkürzen die Lebenszeit.
- Wer kein Lächeln mehr für dich übrig hat, braucht deines umso mehr.

>

Wer imponiert oder imponierte Ihnen?

Schwer zu sagen. Jeder hat doch seine ganz persönlichen Helden. Mir imponieren Menschen, die ihre eigenen Interessen zurückstellen, um anderen zu helfen.



>

Nennen Sie drei Dinge, die sie gerne verändern würden und warum.

1. Es muss auf der ganzen Welt ein Ende von Hass und Gewalt geben. Der Fortbestand der Menschheit ist nur in Form von friedlichem Zusammenleben gewährleistet.

Um das zu erreichen muss jeder Mensch auf diesem Planeten einen höchstmöglichen Grad an Bildung erlangen. Darin liegt meiner Meinung nach eines der Hauptprobleme.

2. Ich würde ein deutschlandweit einheitliches Bildungssystem dem jetzigen vorziehen, bin aber auch Realist genug, um das nicht zu erwarten. Außerdem halte ich die Einführung von Studiengebühren an Hochschulen für eine absolute Katastrophe für unser Land.

Man darf wirklich an allem sparen, nur nicht an der Bildung; sie ist so ziemlich der einzige Rohstoff den wir haben. Wir sind immerhin das Volk der Dichter und Denker …und das soll auch so bleiben.

3. Es wäre auch sehr wünschenswert wenn unser unverantwortlicher Umgang mit der Natur aufhören würde. Weg von einem Denken wie „Nach mir die Sinnflut“ hin zur Nachhaltigkeit (ein beliebter Begriff der Geographen).

Ich mache mir dabei weniger Gedanken um die Natur als um uns; die Natur wird uns überleben und ausrangieren, wenn wir so weitermachen.
Webteam, 16.09.2006