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Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
Goethestr. 6, 63225 Langen
Tel: 06103-303390
Fax: 06103-3033911






Lisa Gierke
Fremdsprachenassistentin an der DSL


Im Folgenden beantwortet Lisa Gierke Fragen zu sich und zur Schule.

Da wir Lisa nicht kannten, haben wir sie gefragt, wass sie gerne macht. Lisa sagt, dass sie gerne malt, zeichnet, liest, joggt, Camping macht, gern die Red Hot Chili Peppers hört - und eine Menge anderer Musik - und Volleyball spielt. Diese Reihe könnten wir fortführen, denn Lisa hat viele Hobbies und Interessen.

In Langen ist sie gelandet durch Verbindungen, die sich aus unserem Austausch mit der Oregon High School ergeben haben.

In ihrer Familie hat Deutsch einen hohen Stellenwert, denn Mutter und Großmutter haben bereits Deutsch unterrichtet und Lisas Vater kommt aus Deutschland.

> Lisa Gierke
Lisa

>
Beschreiben Sie sich in wenigen Worten


- freundlich,
- abenteuerlustig,
- aufgeschlossen,
- einfühlsam,
- künstlerisch

>


Was machen Sie an der Dreieichschule?


Ich hospitiere und unterrichte Englisch in Klassen und Kursen.

Ich werde wahrscheinlich auch einspringen, wenn Stunden ausfallen.
>
Wie war Ihre berufliche Ausbildung?


Sehr schön und sehr abwechslungsreich.

Ich habe zwei Jahre an der Universität von Wisconsin (UW) La Crosse studiert (Deutsch, Lehramt und verschiedene Fächer).
La Crosse hat 50,000 Einwohner und liegt am Mississippi zwischen Wisconsin und Minnesota. Es war schön dort, aber ich wollte wieder nach Madison gehen, wo ich herkomme, weil die Stadt mir so sehr gefällt.

Nach zwei Jahren in La Crosse habe ich ein Jahr lang Englisch in Marburg studiert. Nach mein Austauschjahr in Marburg, habe ich drei Semester Deutsch und Lehramt an der UW-Madison studiert und ich bin jetzt am Ende meines Studiums an der UW-Madison.

Hier, an der Dreieichschule, ist mein viertes Unterrichtssemester und auch als Studentin an UW-Madison.

In Herbst mache ich meine letzten Kurse an UW-Madison. Wenn ich fertig bin an der Uni, werde ich zwei Hauptfächer für mein "Bachelors" haben - Deutsch auf Lehramt und Anglistik und kann schon im Herbst als Lehrerin unterrichten.

Ich glaube bevor ich mir eine Stelle in den USA suche, werde ich weiter Spanisch lernen und vielleicht wieder im Ausland unterrichten...

Süd- und Zentral-Amerika interessieren mich besonders zur Zeit.

>


Welche Klassen werden Sie unterrichten?


6E, 8C, 9C, 11C und Frau Windmöllers 13 LK. Ich werde aber auch in anderen Kursen und Klassen unterrichten.


>
Welche Unterschiede gibt es zwischen amerikanischen
und deutschen Schulen? Beschreiben Sie die wichtigsten?


Ich könnte diese Frage wahrscheinlich besser am Ende des Schuljahrs beantworten, aber ich versuche es trotzdem schon jetzt.

In den USA sind alle Schüler zusammen in einem Schulsystem. Das ist - soweit ich weiss - ähnlich wie in der Gesamtschule in Deutschland.

Elementary school (Die Grundschule) besteht aus dem Kindergarten bis zur 5. Klasse, Middle School ist von der sechsten bis zur achten und High School ist von der neunten bis zur zwölften Klasse.

In Middle und High School, hat jeder Schüler seinen eigenen Stundenplan.

Wenn man an die Uni gehen will, muss man besondere fortgeschrittene Kurse belegen. Der Schultag bei der lezten Schule, an der ich unterrichtete, ging von 7:55 bis 15:15 Uhr von Montag bis Freitag. Jeden Tag hat man den gleichen Stundenplan, Montag bis Freitag.

Die Kurse sind 50 Minuten und Mittagspause auch. Es gibt auch eine Stunde, in der man keinen Unterricht hat, die ist aber Teil des Stundenplans. In dieseer Zeit kann man für sich lernen.

Die Schüler müssen in der Schule bleiben und nur an manchen Schulen dürfen die Schüler in der Mittagspause die Schule verlassen.

Es gibt viele Klubs und Sport in den Schulen in den USA und die sind für das Sozialleben wichtiger als in Deutschland. Die Lehrer sind meistens auch nach der Schule entweder Trainer oder Klubleiter.

Wenn man Sport nach der Schule macht, ist das eine ziemlich große Belastung, denn 1 bis 3 Mal pro Woche gibt es Wettbewerbe mit anderen Schulen während der Sportsaison. Training ist jeden Tag für 1-2 Stunden nach der Schule. Klubs sind oft lockerer als die Sportteams, weil es wenig oder keine Wettbewerbe dabei gibt.

Zum Beispiel war der Kunstverein nur zweimal in der Woche als ich während meiner Schulzeit daran teilnahm.

Wenn man diese außerschulischen Veranstaltungen macht, darf man keine schlechten Noten haben, sonst darf man nicht mitnehmen.

Während meiner Schulzeit war ich in Volleyball, Basketball, Softball (Baseball für Mädchen), Ringen für Mädchen, der SV, dem Ökologie-Klub, und Kunst-Klub.

Es gibt viele formale, sowie lockere Tanzveranstaltungen während des Schuljahres, z.B. Homecoming, Winterformal, Prom, u.s.w..

Ich würde sagen, außer den getrennten Schulformen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) in Deutschland ist das der größte Unterschied zu den USA.

Das Lehrerkollegium, die Schüler, die Eltern und die Stadtgremien arbeiten enger zusammen als in Deutschland.

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Wie muss der ideale Schüler / die ideale Schülerin sein?


Ich mag Klassen, die sich für viele Dinge interessieren.

Mein Job ist, zu versuchen, die ideale Lehrerin zu sein, bei der man gut lernen kann.

Ideal für mich ist, wenn man einfach Respekt vor mir hat, den Klassenkameraden und sich selbst gegenüber Respekt zeigt, denn dadurch wird das Unterrichten und Lernen für alle besser.

Webteam, 28.2.2007