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Patinnen + Paten 2007/08




> Einführung
> Fragen an Patin Anna
> Patin Lara mit ihren Fünfern
> Was von Paten erwartet wird
> Fragen an Paten Gregor und Patin Viktoria
> Florian S. (ehemaliger Pate) berichtet
> Fragen an Paten Martin
> Fragen an Patin Natalie

Patinnen + Paten 2007/08Hier stellen wir die Patinnen und Paten der Jahrgangsstufe 11 des Schuljahres 2007/08 vor. Patinnen und Paten werden für ein Jahr gewählt und betreuen in dieser Zeit die Klassen der Jahrgangsstufe 5 in Zusammenarbeit mit dem/der jeweiligen Klassenlehrer/in.

In den folgenden Interviews geben einige der Paten Einblicke in ihre Beweggründe sich als Pate zu bewerben, sie sprechen über ihre eigenen Erfahrungen als damalige Fünftklässler und geben manches Geheimnis preis.

Florian, Pate 2006/07, berichtet von dem, was er an schönen Erinnerungen behalten hat und von von seiner tollen Zeit als Pate. Pate oder Patin zu sein ist, so der einhellige Tenor, eine motivierende Sache, die Emotionen freisetzt.

Fragen an Patin Anna H.

Warum bist du Patin geworden?

AnnaIch bin Patin geworden, weil mir die Arbeit mit Kindern Spaß macht. Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es anfangs schwer ist sich in einer neuen größeren Schule zurechtzufinden.



Da ist es gut, einen älteren Schüler zu kennen und ihn um Hilfe bitten zu können.


Was hast du bisher mit deiner Klasse gemacht und wie hast du geholfen?

Im Laufe der ersten Schulwoche der 5.Klässler waren wir täglich bei unserer Patenklasse. Wir haben an den Kennenlernspielen teilgenommen, eine Schulführung und eine Rallye mit ihnen gemacht. Auch in den SV-Stunden waren wir dabei, haben die Klassensprecherwahl organisiert, gemeinsam Klassenregeln aufgestellt und ihnen erklärt wie eine solche SV-Stunde ablaufen sollte und was dort besprochen werden kann.

Ansonsten haben wir Frau Euler, die Klassenlehrerin, bei den von ihr geplanten Aufgaben für die Schüler unterstützt.


Was würde “fehlen“, wenn es keine Paten geben würde?

Den “neuen“ Schülern würde ein Ansprechpartner fehlen, dem sie (neben den Lehrern) Fragen stellen und um Hilfe bitten können. Durch die Paten brauchen sie keine Angst vor den älteren Schülern haben, denn so lernen sie einige kennen.

Außerdem unterstützen die Paten den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin auf Ausflügen, sie sind ihm/ihr also eine Hilfe und Stütze.
Lara und ihre Fünfer
Lara S., inmitten ihrer Fünfer

> Infobox:
Was von Paten erwartet wird

Sie helfen, den Übergang (Grundschule – Gymnasium) zu erleichtern (z.B. Führungen der 4.Klässler),

Sie leisten ganz wesentliche Hilfsdienste während der ersten Einführungswoche, aber auch im Schulalltag des 5. Schuljahres (incl. Ausflüge ...),

Sie sind unkomplizierte aber kompetente und glaubwürdige Gesprächspartner der 'Neuen’, deren Fragepotential oft unerschöpflich scheint,

Sie vermitteln eine positive Haltung gegenüber Schule und Lernen, festigen die Zuversicht und wecken die Neugier der jungen Schüler/innen,

Sie sind kreativ und bringen ihre Ideen bei der Gestaltung z.B. von Kennenlernaktionen und der Organisation von Gruppenarbeit ein,

Sie wissen Bescheid über die Gremien der Schule (SV u.a.) und verstehen es, Interesse zu wecken und zum Mittun anzuregen,

Sie sind verantwortungsbewusst und entscheidungsfähig, was das zeitliche Ausmaß ihres Engagements betrifft.
Paten 2007/08
von links: Mareike Eisenbach, Fabian Fink,
Gregor Gielok, Daniel Görich, Anna Haag, Dominik Hahn.
Fragen an Paten Gregor G.

Warum bist du Pate geworden?

Gregor: Ich habe vorher schon häufig mit Kindern gearbeitet und als Pate kann ich mein Potential in jedem Fall ausschöpfen. Es macht Spaß sich mit ihnen zu beschäftigen, mit ihnen zu spielen, oder ihnen einfach in irgendeiner Art und Weise helfen zu können.

Jeder sollte stolz sein können, für andere ein Vorbild zu sein.



Was hast du bisher mit deiner Klasse gemacht und wie hast du geholfen?
GregorWir haben uns überwiegend in der ersten Woche viel mit unseren Kleinen beschäftigt. Selbstverständlich ist ihnen die Schule bisher fremd gewesen, deshalb war ein Rundgang durch die Schule quasi unausweichlich.

Jeder Pate hat einen Teil der Klasse übernommen und ihnen die einzelnen Gebäude, Trakte und Räume gezeigt und erklärt.

Desweiteren stand fast jeden Tag zu Beginn des Unterrichts ein kleines "Kennenlernspiel" auf dem Programm, damit wir uns auch (wirklich!) alle Namen einprägen konnten. Außerdem haben wir den Kindern gezeigt wie man eine SV-Stunde führt und welche Funktionen sie besitzt. Klar, dass unser Eingreifen einige Male erfordert wurde, aber auch damit sind wir spielend fertig geworden.



Was würde "fehlen", wenn es keine Paten geben würde?

Vermutlich hätte ich in der Mittelstufe immernoch nicht verstanden, wie z. B. der Vertretungsplan funktioniert, oder sich bestimmte Räume befinden.


Nun ja, sie gehören eben einfach dazu! Wir sind dem Alter der Kinder eben noch am nächsten und manchmal brauchen sie eben einen Ansprechpartner wenn es Probleme gibt. Irgendwie müssen sich die Fünftklässler in der Schule zurechtfinden können, ohne dass sie ständig einen älteren Schüler fragen müssen. Dafür sind wir da.

Paten 2007/08
von links: Anjuli Kumar, Katja Krämer,
Mareike Kolmar, Daniel Kmetec, Carla Janiel, Ellen Janiel.


Fragen an Patin Viktoria S.
Viktoria S.
Warum bist du Patin geworden?


Der Hauptgrund war wohl, dass ich sehr viel Spaß an der Arbeit mit Kinder habe. Und außerdem weiß ich noch, wie toll es damals bei mir war, dass da jemand war der uns alles erklärt hat. Und wie unglaublich „cool“ es war, jemanden aus der Oberstufe zu kennen!

Was hast du bisher mit deiner Klasse gemacht und wie hast du geholfen?

Wir Paten waren ja die ganze erste Woche bei unserer Patenklasse, haben sie in der Schule rumgeführt, mit ihnen Bücher ausgeliehen etc.

Aber auch in den SV-Stunden sind wir (meistens) da und haben so gemeinst mit den „Kleinen“ Klassensprecher gewählt, Protokoll schreiben geübt und, und, und.



Was würde „fehlen“, wenn es keine Patinnen geben würde?

Wahrscheinlich würde der Zusammenhalt in der Schule fehlen. Denn durch das Patensystem gibt es eine Verknüpfung von Ober- und Unterstufe: die Oberstufe fühlt sich dann ein wenig für die Unterstufe verantwortlich und die Kleineren verlieren die Angst vor den Großen.

Und natürlich würden vielen Fünftklässler Ansprechpartner fehlen, wenn sie fragen zur Schule haben.
Paten 2006/07
Ehemalige Paten des Schuljahres 2006/07
(von links nach rechts):
Joshua Sachs, Florian Schneider, Julia Herbert, Christian Juner


Fragen an einen ehemaligen Paten, Florian S.. Florian war Pate 2006/07.

Wie war dein Jahr als Pate?

Aufregend! Ich habe viel dazu gelernt was den Umgang mit Jüngeren anbelangt. Ich war auf mehreren Ausflügen dabei und habe einige der "Racker" wirklich ins Herz geschlossen.

Als die Paten des Jahrs 05/06 von ihren Erlebnissen und Erfahrungen berichteten, konnte ich mir nur schwer vorstellen, was auf mich zukommen sollte. Doch mittlerweile muss ich sagen, dass es sehr lehrreich und lustig war und ich es immer wieder machen würde.

Ich bereue nichts, aber empfehle es jedem, der mit Kindern gut umgehen kann, Spass und Verantwortung verknüpfen möchte oder einfach mal was neues ausprobieren will.

Immerhin hatte jeder von uns auch mal einen Paten, und deswegen finde ich es schön, dass ich etwas zurückgeben konnte. Und natürlich kam der Spassfaktor nicht zu kurz. An dieser Stelle auch ein dankeschön für die tolle Zusammenarbeit mit Herrn Gunkel.


Was hast du dabei an bleibenden Erinnerungen behalten?
Florian

Eigentlich fällt mein Resumée sehr positiv aus. Ich denke gern an diese Augenblicke zurück, in denen ich mich selbst wieder erkenne und die mich an alte Zeiten erinnern.

Ich habe heute noch Kontakt zu den (jetzt nicht mehr) Kleinsten und denke dass das vieldarüber aussagt, ob man alles richtig gemacht oder einen schlechten Eindruck hinterlassen hat.

Ich find's einfach nur cool, die Entwicklung der Jungs und Mädels mit geprägt zu haben.


Findest du, dass man Paten auch z.B. in 7 und 8  einsetzen könnte?


Es wäre zumindest eine Überlegung wert, zumal so vielleicht die Ausgrenzung von Schülern vermieden werden könnte.
Dennoch spreche ich aus eigener Erfahrung, wenn ich sage: Paten hat man ein Leben lang.
Paten 2007/08
von links: Nathalie Lohr, Vivien Motzko,
Martin Müller, Asra Nikfarjan, Vanessa Oehmen, Sarah Röckel, Viktoria Schroth.


Interview mit Martin M.
Martin M.
Denkst du, dass Paten eine wichtige Rolle spielen für unsere Fünfer oder willst du nur Unterricht schwänzen?


Ich glaube schon das die Paten für die Neuankömmlinge eine wichtige Rolle spielen, da ihnen die Paten (hoffentlich) eine Hilfe sind, schon alleine weil sie die Klassenlehrer in der ersten Woche und bei Ausflügen bei Dingen ünterstützen, die sie sonst alleine nicht hinbekommen würden ... da wären z.B. die Kennenlern-Spiele, die Führung durch die Schule und, wie gesagt, die Hilfe bei der Aufsicht bei Ausflügen.

Außerdem glaub ich, dass Paten für die Fünftklässer eine ganz andere Weise Bezugspersonen sein können, schon weil wir ja noch Schüler sind.


Was meinst du erwartet dich als Paten? Du musst Verantwortung übernehmen. Gibt es also Stress und Spaß oder Stress und Ärger und Überforderung?


Also bei dem, was ich bis jetzt als Pate gemacht hab, hat eigentlich das Spaßige das Stressige überwogen. Und das mit der Verantwortung übernehmen war bis jetzt auch ganz ok, da ich in einer tollen und netten Klasse Pate geworden bin ...

Was mich noch so erwartet weiß ich nicht, eins, zwei Ausflüge wahrscheinlich noch und den Schülern noch etwas helfen, wenn sie Hilfe benötigen, aber ich glaube das Meiste ist da in den ersten Wochen geschehen und die haben wir ja schon hinter uns.


Hast du schon Erfahrungen mit jüngeren Schüler gemacht? Wie verlief das?


Ja, ich habe schon Erfahrungen mit den Jüngeren gemacht, da wir ja auch schon auf  einem  Ausflug mit ihnen waren, und bis jetzt habe ich einen rein positiven Eindruck von der Arbeit als Pate, da der Umgang mit ihnen weitgehend unproblematisch war.

Ich kann jeden Zehntkässler, die jetzt vor der Entscheidung stehen, Pate zu werden, nur empfehlen, den Job zu machen.

Patinnen 2007/08
von links: Carina Werner, Esther Then,
Lara Strathus, Stefanie Werner, Jana Strobel

Fragen an Patin Natalie L.

Warum bist du Patin geworden?

Anna
Zunächst kann ich mich selbst noch sehr gut an meine Anfangszeit an der DSL erinnernund weiß noch genau, dass ich es immer hilfreich fand bei Fragen oder Problemen einen Paten an meiner Seite zu haben.

Außerdem habe ich generell gerne mit Kindern zu tun und mir gefiel der Gedanke, einige Zeit mit ihnen verbringen zu können und ihnen die Eingewöhnnungsphase ein wenig zu erleichtern.



Was hast du bisher mit deiner Klasse gemacht und wie hast du geholfen?

In der ersten Woche waren wir oft in den Klassen, haben Kennenlernspiele gespielt, von eigenen Erfahrungen berichtet und eine Schulrallye gemacht.

Auf dem ersten Ausflug in den Freizeitpark Lochmühle war ich auch schon mit dabei und habe einen Teil der Aufsicht übernommen.

In der nächsten Zeit, werden wir abwechselnd die SV-Stunden mitgestalten und auf weiteren Wandertagen mit dabei sein.


Was würde “fehlen“, wenn es keine Paten geben würde?

Ich denke Paten können eine angenehme Hilfe sein, die Eingewöhnnungsphase auf der neuen, noch fremden Schule, spielerisch zu erleichtern.

Es würde ein Ansprechpartner fehlen, der einen Großteil des Weges bereits gegangen ist und der, abgesehen von Eltern und Lehrern, eine kleine Stütze im Schulalltag sein kann.

Natalie in ihrer Klasse

Natalie (rechts) und Sarah (Mitte), ebenfalls Patin in diesem Schuljahr, in ihrer Klasse während einer SV-Stunde.
Webteam, September 2007