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Lesetipp:
Unsere Schwerpunkte

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Schülerinterviews: Gregor, Vanessa + Bilal
1. Beschreibe dich ...
2. Die besten drei Dinge ...
3. Ich hätte mich selbst ...
4. An der DSL würde ich sofort verbessern ...
5. Toilettennutzung ...
6. In 15 Jahren würde ich gerne ...
7. Welches sind deine Lieblingsbücher ...
8. Verbessere folgende Sätze ...
9. Wie glaubst du sieht die Dreieichschule ...
10. Viele Eltern glauben, dass zuviel Unterricht ausfällt ...
11. Nenne je zwei Begriffe ...
12. Folgendes Fach - finde ich - sollte man streichen ...
13. Welches ist dein Lebensmotto oder ...
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| Gemischtes Bild |
Schulische Entwicklungen gehen manchem zu schnell, anderen nicht schnell genug. Die Dreieichschule, so der vorherrschende Eindruck unserer drei Interviewpartner, macht eine unheitliche Entwicklung durch. Damit einher gehen Entwicklungen von Schülerpersönlichkeiten, wobei eigene Stärken benannt, aber auch Schwächen gesehen werden. Licht und Schatten, Lob und Kriktik im persönlichen und schulischen Bereich würzen unsere Interviews und zeichnen ein differenziertes Bild.
Gelobt werden z.B. die gediegene Computerausstattung oder das gelungene Äußere der Schule. Versiffte Ecken und verschmutzte Fassaden gibt es nicht mehr. Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, wird aus den Antworten klar. Bessere Organisation des Schulalltags wird eingefordert, saubere und kostenlose Toiletten sowieso. Wie das allerdings in die Tat umgesetzt werden könnte, bleibt unklar.
Das peinliche Matheabitur ist Indiz dafür, wie es hinter den Kulissen aussieht. Ein weiterer Punkt, nämlich der von Eltern oft bemängelte Unterrichtsausfall, der sich durch Streichung z.B. der Skifahrten in der Jahrgangsstufe 10 reduzieren ließe, wird von den Schülern anders beurteilt. Die Ski-Freizeit ist ein unvergessliches, wichtiges Ereignis in der Schulzeit unserer Schüler. Der Vorschlag von Vanessa, "außerschulische Aktivitäten" in die Ferien zu verlegen ist ungewöhnlich und gewiss nicht mehrheitsfähig, aber radikal.
Das Leben eines Schülers ist kompliziert. Da ist von Hindernisrennen und Hürdenlauf die Rede, aber auch von Freundlichkeit, Streben und Ausdauer.
Konzentriert, zielgerichtet, locker, ist so der Schüler / die Schülerin von heute? Bei Bilal, Vanessa und Gregor, scheint das der Fall zu sein.
Alle drei sehen für sich zukünftiges, persönliches Wohlergehen, ja Glück voraus und alle drei haben keine Bedenken gegen eine gesellschaftliche Institution - die Familie.
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| Interview mit dreizehn Fragen |

1. Beschreibe dich in wenigen Stichworten |
Gregor (Jgst. 12): Flexibel, offen, aktiv
Vanessa (Jgst. 13): Ehrgeizig, freundlich, sportlich
Bilal (Jgst. 12): hergeizig, hilfsbereit, ungeduldig, vernatwortungsbewusst
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2. Die besten drei Dinge meiner bisherigen Schulzeit, an die ich mich gerne erinnere, waren ... |
Gregor:
a. Die Freunde die ich an der Schule gefunden habe, weil ich mit denen die meiste Zeit in der Schule durchgemacht und so viel mit ihnen erlebt habe.
b. Die Projektwoche, weil man so auch jahrgangsextern (nicht nur der eigene sondern auch andere Stufen... richtiges Wort?^^) andere Leute kennenlernt und ggf. Interessen teilt.
c. Die Klassen- und Kursfahrten, sowie Ausflüge und Kurstreffen, weil dabei auch außerschulische Aktivitäten das Schulwissen fördern können.
Vanessa:
a. Die Skifreizeit. In dieser Woche habe ich meinen Jahrgang erst richtig kennengelernt. Damit konnten sich neue Freundschaften entwickeln.
b. Unser Hausmeister. Er ist sehr hilfsbereit, sehr freundlich und steht auch Samstags um 9 Uhr auf, um Räume aufzuschließen.
c. Die 13. Klasse und die Organisation haben eine sehr große Rolle gespielt. Hat mir sehr gut gefallen.
Bilal:
a. Skifreizeit, weil das einfach eine super Zeit war.
b. Rom-Exkursion, weil es unheimlich spannend und interessant, aber auch schön war.
c. Meine Freunde, weil ohne sie die Schulzwit nicht annähernd so erträglich wäre.
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3. Ich hätte mich selbst gerne/überhaupt nicht gerne als Schüler/in gehabt, weil ... |
Gregor:
Ich hätte mich selbst gerne als Schüler gehabt, weil ich denke, dass ich mir selbst alles erläutern könnte was ich nicht verstehe und so auch ein besseres Verhältnis zu mir selbst aufbaue...
Vanessa:
Ich hätte mich gerne selbst gehabt, da mich die Lehrer oft als freundliche und aufmerksame Schülerin bezeichnet haben.
Bilal:
- Einerseits: Ich hätte mich selbst gerne als Schüler gehabt, weil ich ehrgeitzig, fleißig und interessiert bin.
- Andrerseits: Ich hätte mich nicht gerne als Schüler gehabt, weil ich ungeduldig, unbequem und manchmal zu ehrgeizig sein kann.
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4. An der DSL würde ich sofort verbessern .... |
Gregor:
An der DSL würde ich sofort verbessern, dass Schüler ab sofort individuell gefördert werden!
Vanessa:
Mehr Möglichkeiten für Abiturienten, z.B. das Ausleihen von sportgeräten, öfter die Sporthalle zur Verfügung haben, um für das Sportabitur zu üben.
Bilal:
Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern im Allgemeinen.
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5. Hast du davon gehört, dass von jedem Schüler eine Gebühr für die Toilettennutzung erhoben werden soll. Wie denkst du über saubere Toiletten und die Kosten? |
Gregor:
Saubere Toiletten gibt es an jeder öffentlichen Einrichtung. Dabei hat es noch nie Probleme mit Kosten gegeben und auch Gebühren wurden nie erhoben. Dennoch sollte man bei der Benutzung der Toiletten kooperativ vorgehen und sie auch selbst sauberhalten.
Vanessa:
Ich finde saubere Toiletten genauso wichtig, wie saubere Klassenzimmer. Eine Gebühr zu erheben bringt nichts und für mich nicht nachvollziehbar.
Bilal:
Das war nur eine Idee, mehr nicht. Wenn man sich den Zustand der Toiletten in den letzten Wochen ansieht, dann wäre das absolut gerechtfertigt.
Dabei geht es nicht um das Geldeintreiben, sondern und Selbstverständlichkeiten, wie das Hinterlassen sauberer Toiletten. |
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6. In 15 Jahren würde ich gerne dort sein und Folgendes tun ... |
Gregor:
In 15 Jahren möchte ich erfolgreich mein Studium abgeschlossen haben, einen festen Job haben und auf zwei Beinen stehen... Haus, Auto samt Frau und Kinder wären natürlich auch nicht schlecht ;)
Vanessa:
Ich möchte einen Beruf haben, der mir Spaß macht, Erfolg unf Familie ermöglicht. Hoffentlich weiß ich bald, um welchen Beruf es sich handelt.
Bilal:
- Eine Familie haben
- Einen interessanten Beruf haben
- Ein glückliches Leben haben und mit mir selbst zufrieden sein.
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7. Welches sind deine Lieblingsbücher, welches sind beeindruckende Persönlichkeiten und bewunderswerte gesellschaftliche Leistungen? |
Gregor:
a. Bücher: Fantasyromane, Diverse Sachbücher, Mangas
b. Persönlichkeiten: ... keine Bestimmten
c. Gesellschaftliche Leistungen: Soziale Tätigkeiten im Bereich der Hilfe für sozial Ärmere und Kindern in Entwicklungsländern.
Bilal:
a. Herr der Ringe /Illuminati / Krabat / Drachenläufer
b. -
c. Kampf gegen Faschismus, Rassismus, Intoleranz, bis es auch der letzte begriffen hat.
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8. Verbessere folgende Sätze, falls du nicht zustimmen kannst:
- Ich verliere schnell die Lust und Motivation, wenn ich trotz Anstrengung keinen Erfolg habe.
- Ohne Fleiß kein Preis. |
Gregor:
Ohne Fleiß kein Preis:
Ich denke, dass man dieser Aussage nur teils zustimmen kann...
Einigen fällt ihr Talent auch so ohne weiteres in den Schoß und ohne hart dafür gearbeitet zu haben. Andere wiederum müssen sich mit Mühe alles erarbeiten. Man kann das auf alle möglichen Bereiche des Lebens beziehen.
Vanessa:
Ohne Fleiß kein Preis, das stimmt genau.
Bilal:
- Wenn ich trotz Anstrengung keinen Erfolg habe, dann treibt mich mein Ehrgeiz zu noch größeren Anstrengungen.
- Ohne Fleiß kein Preis in der Regel, manchmal aber doch. |
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9. Wie glaubst du sieht die Dreieichschule in 10 Jahren aus? |
Gregor:
Ich denke dass die Dreieichschule in allen genannten Bereichen einige Verbesserungen mit sich tragen wird. Man findet immer Punkte die es zu optimieren gilt, so auch bei Themen wie Unterrichtsfächer, Zeugnisnote und Sitzenbleiben...
Vanessa:
Die DSL versucht stets modern und schülerfreundlich zu bleiben. Das zeigen jetzt schon die Computerausstattung, Beamer und Mensa. Sicherlich erfolgen weitere Schritte.
Bilal:
Immer noch Zentralabi, mehr mediale Möglichkeiten, neue Unterrichtsfächer, alte werden verschwinden. Noten werden so bleiben, Sitzenbleiben auch. |
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10. Viele Eltern glauben, dass zuviel Unterricht ausfällt. Stimmt das?
Wenn ja, welche schulischen Aktivitäten würdest du streichen, um den Stundenausfall zu reduzieren? |
Gregor:
Es stimmt schon, dass viel Unterricht ausfällt, jedoch sollten dafür keine schulischen Aktivitäten gestrichen werden.
Die Lehrkräfte sollten sich bemühen, dass ihr eigener Unterricht nicht ausfällt, damit im Unterricht auch ausreichend Zeit bleibt, um den Lernstoff zu vermitteln.
Vanessa:
Besonders in der Oberstufe fallen viele Stunden aus. Ausflühe, Praktika, etc. sollten beibehalten werden. Allerdings könnten Klassenfahrten, etc. in die Ferien gelegt werden.
Bilal:
Viele Eltern reden viel, wenn der Tag lang ist. Es fallen nicht zu viele Unterrichtsstunden aus. Die Lehrer sind nicht blöd und bereiten uns gut auf das Abitur vor. Gestrichen werden sollte nichts.
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11. Nenne je zwei Begriffe, die dir zu jeden Stichwort einfallen:
a. Dreieichschule
b. Matheabitur 2009
c. G 8
d. Meine Zeit in der Jahrgangsstufe 5
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Vanessa:
a. modern - Lehrermangel
b. Wiederholung - schwer
c. viele Stunden - wenig Freizeit
d. war ich nicht an der DSL
Bilal:
a. interessant - langweilig
b. CDU/FDP - Panne
c. Unsinn - CDU
d. entspannt - locker
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12. Folgendes Fach - finde ich - müsste man streichen: |
Gregor:
Ich finde, dass jedes Fach irgendwo nötig ist, um ein Allgemeinwissen aufzubauen. Sobald man seine Richtung gefunden hat, kann man Fächer, für die man sich nicht interessiert gegebenenfalls abwählen.
Vanessa:
Religion sollte man streichen, da dieses Fach nicht alle Glaubensrichtungen abdecken kann.
Ethik wäre der Ersatz und sollte Pflicht sein, denn dort wäre Zeit und Platz Glaubensfragen zu erörtern.
Bilal:
Es gibt momental kein absolut sinnloses Fach, weil jedes Fach eine bestimmte Gruppe von Schülern anspricht. Das eine mehr, das andere weniger.
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13. Welches ist dein Lebensmotto oder die Idee, nach der du leben möchtest? |
Gregor:
"Es gibt kein Ende des Weges. Im Leben geht es immer weiter!"
Vanessa:
Freundlichkeit und Streben erfüllen das Leben.
Bilal:
- Das Leben ist wie ein Hürdenlauf. Es gibt immer neue Hindernisse, die man überspringen muss.
- Gott hat uns geschaffen, dass wir nicht Gott spielen. Kein Mensch hat es verdient zu sterben, egal ob gut oder böse.
- Wenn jemand deine Hilfe benötigt, zögere nicht, ihm zu helfen. Irgendwann könntest du Hilfe benötigen.
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Webteam, 8.6.2009 |
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