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Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
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"Quiet and disturbed, Cho Seung-Hui seethed, then exploded", schreibt die Newsweek in ihrer Ausgabe vom 30. April über den "ruhigen und gestörten, vor Wut schäumenden" Amokläufer, der in einer amerikanischen Universität "expoldierte", um sich schoss und blind tötete.

Cho Seung-Hui ist nicht der erste einer langen Reihe von Amokläufern, die mittlerweile ein weltweites Phänomen geworden sind. Dass dieses Thema ein Thema des Schulalltags ist, wurde mir klar, als ich im Unterricht von einer Schülerin auf das Thema der Amokläufer angesprochen wurde. Die Schülerin wollte wissen, warum es immer nur Jungen oder junge Männer sind, die solche Taten begehen. Ich wusste darauf keine Antwort und wir verabredeten, uns kundig zu machen, in der Hoffnung, etwas mehr über die Motive von Amokläufern zu erfahren.

Das Interesse an diesem unfassbaren Phänomen, hat weitere Schüler der Dreieichschule veranlasst, darüber nachzudenken.

Vier Fragen haben wir gestellt, die das Thema begrenzen und strukturieren sollen. Die Antworten wurden uns per Email übermittelt.

gez. Oeben-Heinrichs


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Céline Martinez, Fremdsprachenassistentin an der DSL

Céline M.

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1) Il y a eu de plus en plus de massacres ces derniers temps, pas seulement aux Etats-Unis.
A ton avis, quelles en sont les raisons ?
La peur du futur, le stress de l’école, le harcèlement moral, la marginalisation de la société, ou à quelles autres causes penses-tu ?

Je pense qu’on ne peut pas vraiment savoir les causes des ces folies meurtrières, cela doit dépendre des gens, mais je pense que l’exclusion doit être une des causes principales, le fait de se sentir rejeté par les autres, et de ne pas se sentir entouré et aimé par sa famille.

Je pense que les gens qui commettent de tels actes accumulent beaucoup de frustration et de haine contre les autres car ils se sentent rejetés, et un jour ils laissent exploser leurs sentiments, en quelque sorte pour se venger de toute l’injustice qu’ils ont subie, et donc en faisant du mal aux autres personnes, et à eux-mêmes, puisqu’ils n’ont plus rien à perdre.


2) Bcp de gens croient que la musique et les jeux vidéo violents en sont en grande partie responsables. Quel est ton avis sur cette question ?


Je ne crois pas que cela soit aussi simple, il y a énormément de jeunes qui jouent à des jeux violents tous les jours et ils ne sont pas pour autant des meurtriers. Je pense que ces jeux sont dangereux quand on y joue toute la journée et qu’on y accorde trop d’importance.

Il faut bien être conscient que dans la vraie vie, cela ne se passe pas comme ça, faire la différence entre la réalité et les jeux vidéos.

3) Comment pourrait-on empêcher que de telles choses arrivent ? (cela se passe la plupart du temps à l’école.)

On pourrait essayer d’empêcher de telles tragédies en écoutant les élèves qui se sentent seuls ou en difficulté, en essayant de savoir si tout va bien pour eux dans la vie et dans leur famille, et faire en sorte ceux qui se sentent rejetés soient écoutés et se sachent qu’ils ne sont pas tous seuls et qu’il y a des gens sur lesquels ils peuvent compter.

4) Est-ce que les comportements américains sont obligatoirement la cause des événements actuels dans les écoles allemandes?  

Je ne pense pas que ce soit la seule cause, car en Allemagne aussi il y a aussi des problèmes de société comme la marginalisation, et aux Etats-Unis il est  beaucoup plus facile de se procurer des armes à feu car les lois ne sont pas les mêmes.


Cependant, les massacres des Etats-Unis ont peut-être influencé, même inconsciemment, certaines personnes qui ont fait  cela aussi en Allemagne.






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Robert H. / 12 Fre

Robert

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1.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den  Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter?

 - Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder  welche Ursachen siehst Du?

Meiner Meinung nach am meisten gesellschaftliche Ausgrenzung, welche ja  meist von Mobbing begleitet wird. In erster Linie denke ich, dass solche
 Personen sich alleingelassen fühlen - von Freunden, Eltern und Lehrern.


Das Gefühl, dass niemand einen versteht und dass niemand einem zuhört,  löst bei diesen Personen wahrscheinlich eine Wut auf eben jene Menschen  aus, von denen sie enttäuscht sind.

Im "Stern"-Artikel über die Amokläufer  der Virginia Tech-Uni steht auch, dass der Amokläufer sich ein einziges  Mal im privaten Unterricht an einen Lehrer gewandt hat, und (was  eigentlich nie vorkam) den vollständigen Satz "Ich bin so allein"  loswurde. Das zeigt, dass diese Personen isoliert sind und so ihren Hass  und ihre Wut auf alle anderen aufbauen.

 2.) Viele Leute glauben, dass gewalt-verherrlichende Musik /Videospiele  dafür hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?


Quatsch.

Ich hör ab und an gewaltverherrlichende Musik und spiele (eher  spielte) relativ lange jene Spiele, wobei "gewaltverherrlichend" schon  total falsch gesagt ist. So geht es in diesen Spielen meist nicht darum,  dass Gewalt voll geil ist und dass Töten ja so einen Spaß macht, sondern  eher um gutes Zusammenspiel eines Teams.

Dass dafür das Szenario des  Krieges gewählt wird, liegt auf der Hand - andere "Teamspiele" wie Fußball  oder sonstige Sportarten sind in der Realität genauso "zu erleben", meist  sogar mit mehr Spaß.

Dass daher wie zum Beispiel in "Swat" oder  "Counerstrike" das Szenario "Terroristen gegen Polizisten" oder wie in  "Unreal Tournement" "Aliens gegen Menschen" gewählt wird, ist nicht  verblüffend, wenn man bedenkt, dass viele Jungs schon im zarten Alter von  fünf Jahren "Cowboys und Indianer" spielen, wo sie sich gegenseitig mit
 der "zur Pistole geformten Hand" abschießen.
Was allerdings stimmen mag, ist, dass Computerspieler (besonders die von  Shootern oder anderen Actionspielen), WENN sie denn so isoliert sind, EHER  die Waffe und den Amoklauf suchen.

In Amerika wird das noch von einer  stark "bewaffneten" Gesellschaft unterstützt. Jene Spiele sind also nicht  der Grund für Amokläufe, helfen aber eventuell dabei genauso wie  Schützenvereine, Waffenläden, gewalttätige Rock- / Rapmusik und  Actionfilme.


3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen -  vorbeugen?
 Psychologische Betreuung an Schulen, welche die Schüler (einmal pro  Halbjahr oder so) befragt und betreut, wo Schulpsychologen mit den Kindern  über Probleme reden etc. In solchen Gesprächen kann den Betroffenen zwar  nicht direkt geholfen, aber sie können erkannt werden. Der Attentäter von  Virginia war ja auch als "psychisch labil" eingestuft und als  "selbstmordgefährdet" bekannt, wurde aber nach einer Untersuchung nicht  weiter im Auge behalten. Da liegt der Punkt, an dem etwas falsch gelaufen  ist.
 Außerdem sollten Eltern, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben,  Hilfe bekommen, sich diesen wieder anzunähern statt sie abzustoßen, wie es  bei den meisten "Amoklauf-Kandidaten" der Fall ist (sowohl in Columbine  als auch in Virginia, aber auch in Emsdetten). Lehrer, Mitschüler und vor
 allem Eltern sollten ihre Kinder kennen und erziehen, so dass ein Amoklauf  erst gar nicht nötig wird.

4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische  Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

 Wenn die Frage sich auf "Kontrollen" (Metalldetektoren etc.) beziehen,  dann Nein. In Deutschland gibt es zum einen härtere Waffengesetze, zum  anderen eine ganz andere Einstellung zu Waffen generell.

Sollte allerdings  jemand eine Waffe in eine Schule bringen wollen, wird ihn keine Kamera und  kein Metalldetekor aufhalten.
- Robert H., Jgst. 12




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Daniel K., Jgst. 10

Daniel K.

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1.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den  Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter?

 - Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder  welche Ursachen siehst Du?


Meiner Meinung nach ist es schwer hierauf eine Antwort zu geben, da man dies nicht verallgemeinern kann.

Verschiedene Situationen können bei diesen Personen den Anstoß zu so etwas geben.

2.) Viele Leute glauben, dass gewaltverherrlichende Musik /Videospiele  dafür hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?

Diese Leute benutzen dies doch nur als Vorwand um von den wahren Problemen abzulenken, und behaupten sie würden etwas tun, indem sie Musik/Videospiele verbieten.

3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen -  vorbeugen?

Auf jeden Fall nicht durch das Ausspionieren der Privatsphäre.

4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische  Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

Das wird sich in der Zukunft zeigen.
- Daniel K., Jgst. 10

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Die Probleme der anderen

RobertDie Zeit heilt alle Wunden, heißt es. Doch Erinnerungen bleiben. Auch bei den Einwohnern in Blacksburg, Virginia. Dort hatte ein Student am 16. April an der Virginia Tech, der Technischen Universität, ein Massaker verübt und neben sich 32 andere Menschen getötet. Die Trauer und Bestürzung über diese Tragödie sind noch allgegenwärtig, doch führt sie uns leider eine traurige Wahrheit vor Augen: Gewalt im Allgemeinen und Amokläufe im Speziellen sind heute an Schulen keine Seltenheit mehr und treten immer häufiger auf. Und diesmal stellt sich die Frage nach dem „Warum“.

Schon werden Politiker auf den Plan gerufen, die lautstark ein umgehendes Verbot aller gewaltverherrlichenden Computerspiele wie z.B. „Counterstrike“ für alle Jugendlichen unter 18 Jahren fordern. Diese Killerspiele seien „völlig unverantwortliche und indiskutable Machwerke, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen“(Edmund Stoiber).

Grundsätzlich ist gegen diese Forderung nichts anzuwenden, es ist bekannt, dass die Amokläufer von Erfurt und Emsdetten Anhänger dieser Software waren. Doch so plausibel der Vorschlag auch sein mag, dient er wohl auch der populistischen Meinungsmache. Die Schuld nur den PC-Spielen in die Schuhe zu schieben ist zu einfach und gewiss nicht die alleinige Lösung des Problems. Ein Spiel, egal wie brutal, macht aus einem Menschen noch lange keinen Massenmörder.

Der Vorwurf, die stetig verbesserten Animationen würden zu einem zunehmenden Realitätsverlust führen, kann man so nicht gelten lassen. Ein gesunder Menschenverstand sollte sehr wohl in der Lage, zwischen der virtuellen Welt seines Zimmers und der Wirklichkeit auf der Straße zu unterscheiden. Wer stattdessen in der Lage ist, das Leben seiner Mitmenschen zu bedrohen, hat in erster Linie nicht zuviel Zeit vorm Computer verbracht, sondern ist psychisch krank. Gemessen an der Zahl der Fans der Killerspiele müsste es demnach jede Woche einen Amoklauf geben. Nebenbei: zur Not würde ein solches Gesetz gegen den Verkauf der Games an Minderjährige mit Hilfe von älteren Geschwistern oder Freunden umgangen.


Doch wo liegen noch die Probleme dieser Menschen?

Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so leicht, denn sie ist in unserer Gesellschaft zu finden und vielleicht genauso vielschichtig wie sie selbst. Es reicht aber häufig aus, sich nur einmal die Lebensumstände der Täter anzuschauen, um ein enormes Gewaltpotenzial auszumachen. Es fängt häufig zu Hause an. Viele Eltern sind heutzutage beide berufstätig und sehen ihre Kinder nur selten.

Die Folge sind mangelnde Kommunikation und Integration sein führen zu einer sozialen Vereinsamung, Entwurzelung oder Isolation, die sich auch auf das Alltagsleben ausstrecken können. Schulstress, Mobbing, Leistungsdruck und Zukunftsängste tun ihr übriges und lassen den Schüler im Glauben, das Los eines Versager- oder Einzelgängerschicksals gezogen zu haben. Und wenn man keinen Trost bei Familie oder Freunden findet (weil es die vielleicht nicht gibt), dann sucht man sich den eben woanders. In Gewalt, bei Waffen – und eben auch in blutigen Computerspielen. Auch hier können die Folgen verheerend sein, allerdings erst, wenn die Psyche bereits im voraus Schaden genommen hat. Auch Waffen, stellen ein ernsthaftes Problem dar, geben sie ihrem Besitzer das Gefühl von Macht und Stärke.

Amokläufer sind ohne Zweifel Opfer der Gesellschaft, Lösungsansätze sind jedoch schwierig, weil jeder Täter eine eigene Geschichte, einen eigenen Antrieb hinter seinem Tun verbirgt.

Da Schulen oft betroffen sind, sollten diese sich eventuell mit diesem Thema befassen. Aber wer will sich schon über eine solche Kehrseite der Medaille Gedanken machen, besonders, wenn es dazu keinen konkreten Anlass, d.h. keine akute Gefährdung gibt? Eine Präventionsveranstaltung oder Ähnliches erscheint unangemessen, doch ein wenig Menschenkenntnis tut es auch.

Menschen mit innerer Zerrissenheit machen sich immer bemerkbar – irgendwie! Gerade die Lehrer als Pädagogen spielen dabei eine wichtige Rolle, denn sie sind am ehesten in der Lage, ihre Schüler einzuschätzen. Vielleicht lassen sich Gefahren schon so im Ansatz erkennen. Doch auch die Gesellschaft sollte sich um das Wohl und Wehe ihrer Mitglieder kümmern, wenn sie an ihrem eigenen Fortbestand interessiert ist.


Dennoch, ein Patentrezept gibt es nicht. Wie auch?

Nur sich selbst kennt man am besten. Nicht selten kommen nur wenige Details über die wahren Umstände ans Tageslicht. Eines steht aber unweigerlich fest: Die Opfer des Blutbades von Blacksburg waren nicht die ersten, die die Verzweiflung eines Mitschülers mit dem Leben bezahlten. Und es werden auch nicht die Letzten gewesen sein.


- Robert P., Jgst.12


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Florian M., Jgst.10


Florian

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1.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den  Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter?
- Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder  welche Ursachen siehst Du?

Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Jeder Amoklauf weist andere Gründe der Täter auf die, die Tat begehen. Viele Faktoren spielen dabei Rolle.

Ursachen können die genannten Punkte sein, allerdings würde ich noch das soziale Umfeld der Person und die gesellschaftliche Schicht, aus der der Täter kommt mit einbeziehen.



2.) Viele Leute glauben, dass gewalt-verherrlichende Musik /Videospiele  dafür hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?

Ich bin überhaupt nicht dieser Meinung, dass Videospiele der Auslöser solcher Amokläufe sind. Ich spiele selbst mit Freunden manchmal diese Spiele und werde davon nicht gewaltbereit und gehe am nächsten Schultag mit einer Waffe auf meine Mitschüler los.

Studien beweisen sogar, dass diese Spiele nicht Auslöser dieser Amokläufe sind, im Gegenteil sie beweisen, dass dadurch die Konzentration und Reaktionsfähig beim Spieler gesteigert werden. Sicher gibt es Leute, die das Reale von dem Irrealen nicht unterscheiden können. Allerdings sollte man das nicht auf die Videospiele beziehen.

Die Täter von Amokläufen handeln auf jeden Fall aufgrund von anderen Motiven - aber sicherlich nicht wegen Videospielen.


3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen -  vorbeugen?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Sowohl die Eltern auch die Lehrer sind gefordert den Schülern zu zeigen, wie grausam diese Taten sind und die Lehrer müssen Schüler fördern, die eventuell als Außenseiter gelten.

4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische  Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

Das denke ich nicht. In Amerika besteht wieder eine andere Situation als in Deutschland, dort kommen noch weitere Probleme wie Armut und Rassenhass hinzu.
- Florian M., Jgst. 10




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Benjamin S., Jgst. 11

Benjamin

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1.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter? - Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder welche Ursachen siehst Du?

Die Ursachen für solch extremen Ausbrüche sind sicherlich sehr vielfältig und nicht in einem Satz zu benennen. Die hier genannten treffen alle zu, außerdem würde ich noch Probleme in der Familie und schlechtes soziales Umfeld dazu nehmen.

Allerdings kann eigentlich keine dieser Ursachen alleine einen Amok-Lauf verursachen, es müssen schon mehrere zusammenkommen.

2.) Viele Leute glauben, dass gewaltverherrlichende Musik/Videospiele dafür hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?

Diese "vielen Leute" sind zumeist Politiker, die sich absolut nicht mit dem Thema befasst haben und sich einzig und allein Wählerstimmen damit sichern wollen.

Der große andere Teil sind "Wissenschaftler", die Studien herausbringen und "Journalisten" (in Anführungszeichen, weil Journalisten eigentlich objektiv berichten sollten, was viele bei diesem Thema zu vergessen scheinen), welche belegen sollen, dass "Killerspiele" einen negativen Einfluss auf Jugendliche haben.

Ein gutes Beispiel hier ist Prof. Dr. Christian Pfeiffer, der immer wieder vermeintlich objektive Studien propagiert und selbst veröffentlicht, in denen beispielsweise ein Zusammenhang zwischen schlechten Schulnoten und Videospielen bewiesen wird. Was Herr Pfeiffer daraus zieht, ist, dass Videospiele schlechte Noten zur Folge haben.

Dass es aber so sein könnte, dass Jugendliche in schwierigen Verhältnissen, die schlechtere Noten schreiben, als Folge auch mehr Videospiele konsumieren, um ihrer Welt zu "entkommen" wird nicht einmal in Betracht gezogen. So lassen sich nahezu alle Studien zu diesem Thema auseinandernehmen und mit etlichen Gegenstudien widerlegen.

Meiner ganz persönlichen Meinung nach, hängen Videospiele nur bedingt mit Amok-Läufen zusammen.

Die Täter sind meist ausgeschlossen aus der Gesellschaft und erfüllen auch sonst viele der oben genannten Kriterien. Die Videospiele benutzen sie dann zunächst als Ventil, um ihre Aggressionen loszuwerden. Schließlich können solche Spiele den letzten Auslöser geben und bei vorbelasteten Personen auch die Hemmschwelle heruntersetzen, aber nicht mehr, als gewaltverherrlichende (dieses Wort ist ... naja) Filme oder Bücher, die genauso Gewaltfantasien wecken können, wie man am neuesten Amok-Lauf sieht.

Ein anderer schöner Vergleich ist der mit dem Rauchen. Hier sterben jährlich Tausende unschuldige am Passiv-Rauchen, allein in Deutschland, verboten wird es deswegen aber nicht. Aber genug dazu...

3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen - vorbeugen?

Sicher nicht durch ein Verbot solcher Spiele.

Durch das Internet ist es ohnehin nahezu unmöglich die Verbreitung zu verhindern und das Verbotene reizt umso mehr. Eine anderweitige Verschärfung des Jugendschutzgesetzes, wie sie z.B. unsere Familienministerin Frau von der Leyen oder Herr Beckstein fordern, ist absolut nutzlos und unnötig, da wir in Deutschland schon die härtesten Regelungen, was Jugendschutz bei digitalen Medien betrifft, aller EU-Staaten haben.

Das Problem liegt hier klar bei den Eltern, die keine Ahnung haben, was ihre Kinder spielen und so natürlich auch nicht einschätzen können, was gut für sie ist und was nicht.

Kein 12-jähriger sollte GTA spielen, da sind wir uns - denke ich - alle einig, wenn aber die Eltern ihrem Kind so ein Spiel kaufen, helfen alle Jugendschutzgesetze nichts mehr. Hier müsste Aufklärung stattfinden, da die USK-Wertungen nur grobe Hilfe sein können.

Das Hauptproblem liegt aber, wie oben erwähnt nicht bei den Spielen, sondern beim sozialen Umfeld. Hier müsste in Schulen aufgeklärt werden und Hinweisen, wie sie sehr oft vor solchen Taten existieren, müsste stärkere Beachtung geschenkt werden.

Die Sensibilisierung muss hier in der Schule stattfinden, da dies meistens die Tatorte sind und hier auch oft ein weiterer Auslöser, nämlich die Ausgrenzung, liegt.

4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

Sicher nicht.

Die Bezeichnung "amerikanische Verhältnisse" klingt auch, als ob dort jede Woche 4 Amok-Läufe stattfinden würden, was ja nicht so ist.

Unsere Gesellschaft entwickelt sich zur Zeit in eine Richtung, in der es immer mehr Ausgrenzung gibt und das nicht nur in den USA.

Vermutlich werden solche Taten weltweit häufiger wenn keine Maßnahmen (siehe oben) ergriffen werden. Videospiele zu verbieten ist hier, ja ich wiederhole mich, der falsche Weg. Auch als die ersten Horror-Filme produziert wurden, wurde ein Verbot gefordert, inzwischen sind sie als Medium akzeptiert. Die Videospiele sind ein sehr neues Medium und müssen sich erst etablieren.

Die kommenden Generationen, die mit ihnen aufwachsen, werden ein völlig anderes Verständnis von ihnen haben, als die jetzigen Eltern, für die das alles neu und seltsam ist.

- Benjamin S., Jgst.11



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Lisa A., Jgst. 12

Lisa A.

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1.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter? - Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder welche Ursachen siehst Du?


Meiner Meinung nach sind diese Amokläufe definitiv auf Ausgrenzungen und Ähnliches zurückzuführen. So baut sich Hass auf und man bekommt das Gefühl, dass es eh niemanden interessiert, was mit einem passiert.

Also kann man sich auch an allen rächen und - um den Folgen aus dem Weg zu gehen - begeht man danach eben Selbstmord...

Diese Leute haben einfach keine Perspektive mehr... Wirklich traurig!


2.) Viele Leute glauben, dass gewaltverherrlichende Musik/Videospiele dafür hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?

Leute, die einen solchen Plan verfolgen, haben eine Persöhnlichkeit, zu der es nunmal passt, solche Spiele zu spielen, und irgendwoher brauchen sie eben, so schlimm das klingt, Ideen, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. 

Generell würde ich aber nicht sagen, dass alle anderen Leute, die diese Spiele spielen oder diese Musik hören, Gleiches im Schilde führen. Es ist einfach Geschmackssache... 


3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen -  vorbeugen?

Man sollte es einfach nicht so weit kommen lassen, dass einige Leute dermaßen ausgegrenzt werden, vor allem nicht auch von ihren Familien.

Wenn ein Mensch eine solche Tat plant, kann man auch nichts mehr dagegen machen. Ich denke nicht, dass die Schule irgendwelche Maßnahmen ergreifen sollte, damit diese Tat nicht ausgeführt wird, das würde ja bedeuten, dass jeder Schüler, der die Schule betritt, durchsucht werden müsste...


4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

 Ich denke, in diesem Aspekt kann man Amerika und Deutschland schlecht miteinander vergleichen, da allein schon durch die Unterschiede der Waffengesetze andere Voraussetzungen in den USA herrschen.

- Lisa-Maria A. / 12 FRE



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Bilal M., Jgst. 10


Bilal M.

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1.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter? - Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder welche Ursachen siehst Du?


Ich denke, dass ein Amoklauf mehrere verschiedene Motive haben kann. Es lässt sich beispielsweise durch Mobbing erklären. Ich denke, dass bei dem Opfer dabei Hassgefühle entstehen können, welche sich dann leider in einer solchen Form entladen können.

Auch Schulstress kann ein Grund sein. Speziell dabei wäre als ein problem zu nennen, dass ein/e Schüler/in möglicherweise von einem Lehrer schlecht oder unfair behandelt wird. Auch deswegen kann sich dies meiner Meinung nach in einem Amoklauf entladen.


2.) Viele Leute glauben, dass gewaltverherrlichende Musik/Videospiele dafür hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?

Auch wenn es hart klingt, so denke ich, dass Leute,die sich von Musik oder von Videospielen in ihrem Verhalten beeinflussen lassen wirklich zu naiv und zu blöd sind. Vor allem wenn es um ein solch krasses Verhalten geht.

Deswegen bin ich auch der Meinung, dass solche Medien nicht verantwortlich dafür sind. Ich denke, dass es zum Einen diejenigen gibt, die zwar gewaltverherrlichende Musik hören oder ebensolche Videospiele spielen, dennoch nicht gewalttätig sind.

Es gibt aber auch diejenigen, die solche Musik hören und solche Videospiele spielen und zu Gewalt bereit sind. Auch zu nennen sind diejenigen, die nichts mit diesem Ganzen zu tun haben und dennoch Gewalt ausüben. Abschließend kann ich sagen, dass man Amok an Schulen nicht an solchen Medien festmachen sollte.


3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen -  vorbeugen?

Solche Taten sind leider nie ganz auszuschließen. Meiner Meinung nach sollte man jedoch an jeder Schule ganz genau dadrauf achten, dass wirklich alle Schüler keine krassen Probleme haben, wie z.B. Opfer von Mobbing zu sein, oder ernsthafte probleme mit Lehrern zu haben.

Somit lässt sich Amok an Schulen zwar nicht komplett ausschließen, das Risiko sinkt jedoch, da eventuelle und womögliche Problemherde gelöscht sind.


4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

Das Risiko der Nachahmung besteht. Dieses besteht aber immer und hat nichts damit zu tun, dass es so etwas aktuell speziell in den USA gegeben hat. Da es aber wie gesagt nur ein Risiko ist, kann man nicht sagen, dass dies zwangsläufig Verhältnisse mit sich ziehen wird. Es bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle nie wieder passieren - nirgends.

- Bilal M. / Jgst. 10



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Laura N., Jgst. 12

Laura N.

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1.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter? - Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder welche Ursachen siehst Du?

Meiner Meinung nach ist Ausgrenzung (sowohl in der Familie als auch in der Schule) eine mögliche Ursache für diese Amokläufe. Wenn man immer und überall ausgegrenzt wird, sucht man sich ein Ventil, durch das man seine Wut oder was auch immer jemanden beschäftigen mag, ablassen kann. 


Natürlich ist ein Amoklauf nicht der richtige Weg, um mit Problemen etc. fertig zu werden, aber wenn man niemanden hat, mit dem man darüber reden kann, dann greifen augenscheinlich manche Menschen zu solchen Mitteln.



2.) Viele Leute glauben, dass gewaltverherrlichende Musik/Videospiele dafür hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?

Das ist ein Irrglaube. Nicht alle, die "Counter Strike" oder ähnliche Videospiele spielen, machen gleich einen Amoklauf. Natürlich sucht man einen Sündenbock und da kam diese Industrie der gewaltverherrlichenden Musik/Videospiele wohl gerade recht.

Ich denke, dass da viele Dinge eine Rolle spielen und Musik oder Videospiele nicht der alleinige Grund für einen Amoklauf sind. Da muss schon vorher etwas im Inneren eines Menschen passiert sein. Ein "normaler" Mensch rennt nicht mit einer Waffe durch die Schule, nachdem er solche Spiele gespielt hat.

Vielleicht kann es passieren, dass jemand, der schon Gewaltfantasien hatte, durch so ein Spiel noch mehr die Realität aus den Augen verliert. Musik/Videospiele sind allerdings nicht die Hauptverantwortlichen dafür.


3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen - vorbeugen?

In Amerika beispielsweise sollte man es Jugendlichen (und generell der ganzen Bevölkerung) nicht so einfach machen, an Waffen zu kommen. Ich kann nur erzählen, was meine Schwester einmal in Amerika in einer Austauschfamilie erlebt hat: Der Vater war Polizist und ließ seine Waffe offen im Badezimmer herumliegen.

Ich denke, dass auch Eltern darauf achten sollten, was ihre Kinder so treiben. Und wenn ein Elternteil eine Waffe besitzt, dann sollte diese weggesperrt werden - und zwar so, dass wirklich kein anderer an diese Waffe kommt.

Generell sollte man Schülern vielleicht vermitteln, dass man andere nicht ausgrenzen darf. Wie würde man sich selbst in dieser Situation fühlen?

4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

 Amerikanische Verhältnisse: Also überall bewaffnete Beamte in den Gängen? Ich denke nicht, dass wir schon so weit sind. Und für sinnlos halte ich diese Maßnahme sowieso. Da käme ich mir wie im Gefängnis vor ... und das an einer Schule?

Gewalt mit Gewalt bekämpfen? Das ist doch schon recht häufig schief gegangen. Ich hoffe nur, dass sich niemand ein Beispiel an den Amokläufern nimmt. Das ist nicht cool, das ist keine Erlösung - das ist einfach nur schrecklich.

- Laura N., Jgst.12



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Marc K., Jgst. 12


Marc K.

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.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter?
- Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder welche Ursachen siehst Du?


Ich denke, die Motive variieren von Tat zu Tat, da alle genannten Ursachen ein Auslöser für eine solche Tat sein können und man eigentlich keine bestimmte Sache hervorheben kann.

Trotzdem denke ich, dass in den meisten Fällen, in denen jemand eine solche Tat verübt oder verüben will, Mobbing und gesellschaftliche Ausgrenzung die Ursachen sind. Es könnten aber sicher auch familiäre/private Probleme sein, die mit dem Schulalltag nicht wirklich etwas zu tun haben, über die dann aber jemand auf solch eine Art und Weise seine Wut entlädt.


2.) Viele Leute glauben, dass gewaltverherrlichende Musik/Videospiele dafür
hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?


Gewaltverherrlichende Musik/Videospiele begünstigen solche Taten natürlich, indem sie Gewalt verharmlosen und fast als etwas "Normales" darstellen.

Trotzdem sehe ich hierbei keine Schuld dieser Medien für Amokläufe,denn die Gründe liegen meiner Meinung nach zu 90% bei den oben genannten Motiven, die, wenn sie bei einer Person zutreffen, natürlich ein offenes Tor für gewaltverherrlichende Medien bieten.

Also damit meine ich, dass Videospiele oder Musik Amokläufe nur dahingehend beeinflussen können, als sie den Tod und das Töten als etwas Gewöhnliches und Harmloses darstellen, als wäre eine solche Tat eben auch nur etwas "Übliches".

3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen -  vorbeugen?

Die Schuldgemeinde sollte sensibilisiert werden, das heißt nicht, dass ein Hype um dieses Thema gemacht werden sollte, aber es wäre sinnvoll, aus der "Lerngemeinschaft" eine Gemeinschaft zu machen, die sich gegenseitig ernst nimmt und in der man auch eine Chance erhält, sich richtig kennenzulernen.

Personen mit der Tendenz zu solchen Taten sind meistens sicher unauffällig und gerade durch vermehrte "Lehrausflüge" usw. (beispielsweise) könnten solche Leute besser integriert werden, so dass auch Außenseiter integriert werden können, wenn man feststellt, dass sich jemand auch privat von seinen Mitmenschen absondert.

Das Wichtigste ist aber sicherlich, dass die Lehrer anfangen sollten, eine Vertrauensperson abseits vom sturen Notengeber/in, darzustellen, an die man sich evtl. auch wenden würde. Dazu bedarf es nicht nur einem speziellen "Vertrauenslehrer", sondern diese Position sollte eigentlich jeder Lehrer irgendwie vertreten.


4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

Ich denke nicht, denn das Problem, dass in Amerika besteht und Amokläufe einfacher gestaltet, ist sicher die Tatsache, dass eine Waffe viel einfacher zu haben und in vielen Haushalten sowieso zur Sicherheit vorhanden ist.

Also ich denke, in Deutschland ist es nicht so einfach und selbstverständlich eine Waffe zu besitzen wie in Amerika, deshalb brauchen wir "noch" keine Metalldetektoren und Kameras.


Name / Klasse:  Marc K. / 12, Fre



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Marlene T., Jgst. 10



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1.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter?
- Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder welche Ursachen siehst Du?


Ich weiß nicht, was einen Menschen wirklich dazu bewegt so etwas zu tun, aber ich könnte mir vorstellen, dass diese Personen oft sehr unzufrieden mit sich und/oder ihrem Leben sind.

Schließlich suchen sie sich ihre Opfer ja nicht gezielt aus, sondern haben nur den Amoklauf selbst vor Augen, oft ohne das Bewusstseinzu haben,  was sie da eigentlich anrichten.

Trotzdem glaube ich keiner von uns kann verstehen wie diese Menschen sich wirklich fühlen. Noch keiner von uns war (zum Glück) in so einer Situation.


2.) Viele Leute glauben, dass gewaltverherrlichende Musik/Videospiele dafür
hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?


In den Medien wurde viel über diese Theorie berichtet. Bei einem Großteil der     Amokläufer wurden nach den Hausdurchsuchungen Videospiele oder sonstiges Material gefunden, von denen viele Menschen behaupten, sie hätten einen Hinweis auf die Tat geben können.

Ich denke, dass man an sich dann aber auch in vielen anderen Bereichen einen Vorwurf machen müsste, nicht erkann zu haben, wie schlecht es der beteffenden Person ging.

Außerdem sind Gewalt und Terrorspiele heute sehr beliebt und verbreiet. Man müsste somit hinter jedem zweiten kleinen einen mußmatlichen Amokläufer vermuten. *Jungen

3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen -  vorbeugen?

Mir persönlich erscheint es sehr schwierig solche Taten durch bestimmte Kurse oder AGs etc. zu verhindern, indem man einfach versucht so viele Leute wie möglich von dem Gedanken abzuwenden.

Ich glaube es ist viel wichtiger und hilfreicher mit einem gesunden Menschenverstand durchs Leben zu gehen und die kleinsten problematischen Anzeichen, die ein anderer einem geben kann, wahrzunehmen und rechtzeitig zu handeln.


4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

Ich denke, dass wir Deutschen durch Medienberichte zwar sehr viel über das Thema "Amoklauf" gehört haben und gut informiert sind. Doch wenn es wirklich wieder dazu kommen sollte, sind wir wahrscheinlich alle überfordert.

Die Polizei ist bestimmt besser vorbereitet seit den letzten Vorfällen in den USA, doch viel schlimmer ist ja die psychische Belastung, die solche Taten mit sich ziehen. Keiner rechnet damit, dass es immer und überall passieren kann!


Name / Klasse:  Michael K. / 10



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Viktoria, Jgst. 10


1.) In der letzten Zeit gab es vermehrt Amokläufe, nicht nur in den Vereinigten Staaten. Welche Motive stecken deiner Meinung nach dahinter?
- Zukunftsangst; Schulstress; Mobbing; Gesellschaftliche Ausgrenzung oder welche Ursachen siehst Du?


Einen genauen Grund für einen Amoklauf festzulegen, finde ich schwierig, da ich denke, dass jeder der oben genannten Gründe im Übermaß einen Grund für einen Amoklauf darstellen könnte.


2.) Viele Leute glauben, dass gewaltverherrlichende Musik/Videospiele dafür
hauptverantwortlich sind? Was meinst Du dazu?


Das finde ich relativ unwahrscheinlich. Ich glaub die meisten Menschen können Pixelfiguren und Menschen aus Fleisch und Blut von einander unterscheiden.

Klar, Half-Life ist brutaler als Barbie Horse Adventure und würden somit schneller zur Gewalt verleiten. Aber insgesamt denke ich, dass schon bei der Person an sich irgendetwas nicht stimmen muss und dann solche „gewaltverherrlichenden Spiele“ nur einer von vielen Faktoren ist. wäre eine solche Tat eben auch nur etwas "Übliches".

3.) Wie könnte man solchen Taten - sie ereignen sich meist in Schulen -  vorbeugen?

Psychologische Hilfe ist natürlich wichtig. Aber auch der schulische Druck sollte genommen werden und eventuell ein engeres Band innerhalb der Schule geknüpft werden.


Zwischen den Schülern, aber auch zwischen Lehrern und Schülern. Denn wer jemanden hat, mit dem er reden kann, der ihm zuhört und hilft, wird kaum eine solche Depression/ Aggression aufbauen, um einen Amoklauf zu begehen.


4.) Ziehen diese aktuellen Ereignisse zwangsläufig amerikanische Verhältnisse in deutschen Schulen nach sich?

Das finde ich ehrlich gesagt schwer zu sagen. Ich finde ehrlich gesagt, dass es in Amerika im Gegensatz zu Deutschland mehr Ausgrenzung und Mobbing gibt, aber vielleicht habe ich da auch ein falsches Bild.

Alles in allem wird es sich wohl in der Zukunft zeigen.


Name / Klasse:  Viktoria, Jgst. 10

Pascal, Alek, Florian, Michael, Webteam, 12.05. + 15.5.2007