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Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
Goethestr. 6, 63225 Langen
Tel: 06103-303390
Fax: 06103-3033911





U-Plus: Unsere Unterrichtsfeuerwehr



> Menschen mit Sachverstand
> Laila Glogowski
> Stefan Huth

So sollte die Lösung gegen Unterrichtsausfall aussehen:

Frohe KinderMenschen mit Sachverstand stehen bereit, um den Unterrichtsausfall sozusagen ausfallen zu lassen. Menschen, stets verfügbar, willens und kompetent. Ganz gleich welche Klasse, welches Fach und welche Stunde: er findet einfach nicht mehr statt, der Unterrichtsausfall.


Fröhlich eilen Kinder nach Hause - schon von weitem ihrer Mutter zurufend: Hurra, schon wieder keine Stunde ausgefallen. Das Stichwort der "verlässlichen Schule" machte die Runde.

Die Wirklichkeit, die Probe aufs Exempel, zeigt, was Sache ist.

Drei Menschen konnten bisher an der Dreieichschule geworben werden, um parat zu stehen, wann und wenn sie gebraucht werden.

Ausnahmslos sind es Menschen, die bereits in der Vergangenheit Beziehungen zur Dreieichschule knüpfen konnten. Laila Glogowski, Stefan Huth und Jens Hoffmann sind ehemalige Schüler der Schule und beruflich auf dem Weg zur ausgebildeten Lehrkraft. Sie studieren für das Lehramt und bringen neben dem Interesse am Job eine bewegte Vergangenheit, Fachwissen und den Einblick in die Arbeit mit Gruppen mit.

Alle drei arbeiten pro Woche zwischen je drei bis fünf Stunden an der DSL. Dass dies ein Tropfen auf den heißen Stein ist, sieht auch der Schulleiter der Dreieichschule, Bernhard Zotz, und meint dazu: Wir suchen weitere U-Plus Leute, wir suchen sie händeringend.

Voilà, hier sind sie: Unsere U-Plus Leute, unsere - noch kleine - Unterrichtsfeuerwehr.


> Laila Glogowski Laila Glogowski


Alter
23 Jahre

Beruf/Ausbildung
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2003 Abitur DSL
2003- voraussichtlich 2007 Studiengang L3 Biologie/Englisch an der Uni Frankfurt, derzeit im 7.Semester


Weitere Qualifikationen

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1996-2000 Ehrenamtliche Betreuerin von Jugendgruppen (Pfadfinder)
2000 Ein Jahr Aufenthalt in Amerika (High School)
2001- heute Klavierlehrerin
2003- heute Pädagogische Mitarbeiterin im Förderverein Albert-Schweizer Schule Langen, Mittagsbetreuung, Hausaufgabenbetreuung, Ferienspiele)
2005 Erstes Schulpraktikum (Heinrich-von-Gagern-Gymnasium  FFM)
2005 bis heute Studentische Hilfskraft Büro für Schulpraktische Studien
2006 Zweites Schulpraktikum (Elisabethengymnasium FFM)


Erwartungen an U-Plus


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Das Konzept U-Plus steht für eine Bildungspolitik, die ich prinzipiell nicht unterstütze. Dennoch kann ich nicht leugnen, sehr froh über die Möglichkeit zu sein, schon während meines Studiums als Hilfslehrerin arbeiten zu können!

Gerade für Lehramtsstudenten bietet U-Plus viele Vorteile: Schon vor dem Referendariat lerne ich mein späteres Berufsfeld Schule kennen, kann wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Schülern und Kollegen sammeln und kann Methoden, welche ich zuvor nur aus der Theorie kannte, in Stunden ohne Arbeitsauftrag erproben und in folgenden Stunden verbessern. Das Unterrichten bereitet mir große Freude!

Der Beruf als U-Plus-Lehrkraft mag zwar in manchen Bereichen nicht authentisch sein, da man z.B. öfters Ideen & Konzepte eines anderen Lehrers übernimmt und diese spontan und ohne jegliche Vorbereitung  umsetzen muss. In solchen Situation lernt man jedoch sehr gut, spontan agieren zu können, was gerade für den Schulalltag eine wichtige Voraussetzung ist.  Als Vertretungslehrerin lerne ich jetzt schon meine Rolle als Lehrerin und meine Lehrerpersönlichkeit kennen.

Dass das ganze Konzept jedoch zwei Seiten hat, sollte man nie außer Acht lassen.

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Resolution des Lehrerkollegiums zur Unterrichtsgarantie Plus

Ohrfeige für die Kultusministerin
Lehrerkollegium der Dreieichschule lässt kein gutes Haar an der Unterrichtsgarantie Plus.

Artikel aus der Offenbach-Post vom 13.5.2006
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Stefan Huth

Stefan Huth
 

Alter

25 Jahre

Beruf/Ausbildung
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2001 Abitur DSL
2002 Zivildienstleistender in Kita Nordendstraße (Langen)
2003-2004 Studiengang Mathe/Dipl.+ L3 Uni Mainz
2004-2005 Studiengang L3 Kunst/Sport Uni Kassel
2005-vorraussichtlich 2007 Studiengang L3 Kunst/Sport Uni Frankfurt.
Derzeit befinde ich mich im 7.Semester.

Weitere Qualifikationen

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1996-2002 ehrenamtlicher Betreuer von Jugendgruppen, Kon-firmandenunterricht, Kinderbibelwochen und Ferienspielen
2001-2003 Gitarrenlehrer
2003-2004 pädagogische Hilfskraft in einer Kindertagesstätte
2005 erstes Schulpraktikum (ARS Langen)
2005 Erzieher/Betreuer in einer Kindertagesstätte
2006 zweites Schulpraktikum (MBS Frankfurt)
2006 HiWi am kunstpädagogischen Institut im Bereich Neue Medien

Erwartungen an U-Plus


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Generell bin ich vom Konzept U+ nicht vollständig überzeugt. Für angehende Lehrer finde ich das allerdings eine prima Sache, da wir so die Möglichkeit haben, die Theorie des Studiums mit wichtigen praktischen Erfahrungen zu verknüpfen.

So erhoffe ich mir durch den Vertretungsunterricht u.a. die Erweiterung meiner didaktischen/ methodischen Kompetenzen und schulische Alltagsmomente zu erfahren. In erster Linie freut es mich jedoch riesig schon vor dem Referendariat im Bereich Schule zu arbeiten.

Mir ist bewusst, dass es sich hier größtenteils um einen Einblick und ein Sammeln von Eindrücken handeln kann, denn unsere Arbeit ist mit der eines „richtigen“ Lehrers sicherlich nicht vergleichbar. Die Umsetzung der Lehrpläne, das Betreuen einer Klasse über einen längeren Zeitraum, volle Arbeitszeit, Konferenzen, Elterngespräche, didaktisch-methodische Vorausplanung des Unterrichts usw. bleiben dabei leider auf der Strecke.

Ich würde mich sehr über eine gute Zusammenarbeit mit allen Vertretungslehrern und dem restlichen Lehrerkollegium freuen, um das Konzept möglichst effektiv umzusetzen und das Spektrum an Möglichkeiten zur Vorbereitung auf das spätere Lehrerdasein in vollen Zügen zu nutzen.

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Gesamter Kommentar aus der Offenbach-Post vom 13.5.2006

Auszug aus der Offenbach-Post
Webteam, 8.2.2007