Er übernimmt, man höre und staune, eine nicht unerhebliche gesellschaftliche und soziale Aufgaben. Angesichts des stetigen wachsenden Bewegungsmangels bei Kindern und Jugendlichen ist der Sport für den Gesundheitszustand der Schüler besonders wichtig und leistet einen unschätzbaren Beitrag zu deren weiterer Entwicklung. Jeder hat sich bestimmt schon einmal im Sportunterricht an Gleichgewichts-, Dehnungs- und Kräftigungsübungen, an einem Handstand oder Purzelbaum versucht. Koordination, Sinnes- und Körperwahrnehmung werden so geschult.
Doch auch der Umgang mit andern, ob im Spiel mit oder gegeneinander, steht für eine geistige Komponente, die man nicht vergessen sollte. Gerade Teamwork ist eine Eigenschaft, die auch für das spätere Leben von Bedeutung ist. Insofern hat der Schulsport eine Mitverantwortung für das Wohlergehen und die Gesundheit seiner Gesellschaft.
Daran sollte eigentlich jeder interessiert sein. Daher sollte der Sport in der Schule weiterhin fester Bestandteil des Stundenplans bleiben und dessen Angebot noch erweitert werden. Sollte sich die Dreieichschule einmal dazu entschließen, den Wandel zu einer Ganztagsschule zu vollziehen, wird man daran ohnehin nicht vorbeikommen, will man den Schülern nachmittags ein ordentliches Programm bieten.
Mal ehrlich: Hat uns nicht so manche schöne Sportstunde von einem total miesen Schultag abgelenkt? Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt: Es ist unerlässlich, den Schülern einen augewogenden Unterricht zu bieten, der auch Spiel und Spass beinhaltet. Dabei müssen die unterschiedlich ausgeprägten körperlichen Fähigkeiten der Kinder berücksichtigt werden, um sie weder über-, noch zu unterfordern.
Motivation ist alles. Hier stehen die Sportlehrer in der Pflicht. Schließlich soll der Schulsport Interesse am außerschulischen Sport fördern und nicht davon wegführen. Ein Anfang ist gemacht. Die neue Halle steht ja schon.
Robert P., Webteam