Zurück zur Startseite

Navigation

Heimat in Rubrik:
1 2 3-Fächer: Kunst 4 5 6 7 8 9

Lesetipp:
Unsere besonderen Stärken


DSL-Logo
0
Es ist eine bunt gemischte Truppe, die sich da zum französischen Theaterspielen in der Projektwoche zusammenfand: je zwei Schülerinnen aus der 8. und 9. Klasse, ein Schüler aus der Jgst. 10 und drei Schülerinnen des Leistungskurses Französisch aus der 12. 
Die Gruppe
Und viel Kreativität und Einfallsreichtum mussten sie auch mitbringen, denn es geht bei diesem Projekt nicht nur ums Theaterspielen, sondern darum, auch selbst die Idee für ein Stück zu entwickeln, die Charaktere zu entwerfen, die Szenen zu schreiben
.
Die Mauer überwinden
«Le mur» «Die Mauer»

Allein ein Schlagwort wurde als thematischer Wegweiser vorgegeben: «Le mur», «Die Mauer». Dazu sammelten die Schülerinnen und Schüler am ersten Tag Ideen und mögliche Stories, aus denen dann eine ausgewählt wurde: ein junger Komponist, der durch einen schweren Schicksalsschlag in eine Schaffenskrise gerät und der im Laufe des Stücks lernen muss, diese Blockade, diese «Mauer» zu überwinden.


Der nächste Schritt bestand darin, die Charaktere zu entwickeln, die in der Story vorkommen sollten. In Gruppen erfanden die Schülerinnen und Schüler für jeweils eine Hauptfigur eine Rollenbiografie, jeweils eine ganz eigene Geschichte mit ihren ganz besonderen Verhaltensweisen und Eigenschaften, mit ihren Stärken und Schwächen und Ticks. 

Erst dann ging es an die Skizze eines Handlungsstrangs und der dazugehörigen Szenen, und so stand schon am Ende des ersten Tages ein Grobgerüst für das Stück.

Proben
23
54
Der zweite Tag
11 Szenen stehen

Am zweiten Tag ging's dann in die Feinheiten: Es wurde noch ein bißchen am Ende des Stücks gebastelt, und schließlich mussten die Szenen geschrieben werden, die Dialoge und Regieanweisungen, auf französisch natürlich!


In Gruppen wurden die einzelnen Szenen ausformuliert, Frau Richter half hier und da bei einzelnen Redewendungen und sprachlichen Unsicherheiten, und am Ende des zweiten Projekttages stand ein Stück mit elf Szenen!

Nur der Titel fehlte noch, den sollten sich die Jugendlichen bis Montag überlegen, und übers Wochenende schon mal ihre Rollen lernen.

... schließlich geht es ja um einen jungen Musiker
Junger Musiker am Bass 1
Der dritte Tag
Un mur – une vie change

Am Montag ging's dann ans Proben. Die jungen Schauspieler sollten sich erstmal körperlich in ihre Rolle hineinfühlen, typische Gesten, Haltungen, Eigenarten ausprobieren, bevor dann der Text einmal mit verteilten Rollen gelesen wurde, um evtl. letzte Ausspracheschwierigkeiten zu beheben; dann ging's an die Inszenierung, Szene für Szene.

Dabei waren alle gefragt, nicht nur die Schauspieler, sondern vor allem auch die anderen, mit  Rückmeldungen und Tipps an die Spieler, und so nahmen die Szenen langsam immer mehr Gestalt an. Geklärt werden mussten auch Fragen wie: Welche Requisiten werden gebraucht? Wer bringt was mit? Und schließlich einigte man sich auch auf einen Titel: «Un mur – une vie change».

Der vierte und fünfte Tag
Proben, Publicityarbeit, Generalprobe

Dienstag stand intensive Probenarbeit auf dem Programm. Alle brachten schon mal ihre Kostüme und Requisiten mit, um beim Proben gleich das richtige «Material» zur Hand zu haben. Wichtig war jetzt vor allem, dass sich die Schauspieler vom Skript lösten und es lieber auch mal riskierten, ein falsches Wort zu sagen – dann muss eben improvisiert werden, eine nicht ganz leichte Aufgabe, immerhin wird ja in einer Fremdsprache gespielt!

Während Frau Hutzler mit den Hauptdarstellern nochmal einzelne Szenen intensiver probte, kümmerten sich die anderen um die nötige Publicity und gestalteten Plakate. Ein paar musikalische Einlagen wurden auch noch eingebaut, denn schließlich geht es ja um einen jungen Musiker!


Mittwoch geht's dann zum ersten Mal auf die « richtige » Bühne im Musiksaal, bei der Generalprobe vor Ort bekommt das Stück den letzten Schliff, und um 16:00 Uhr heißt es dann: Vorhang auf!!

Nicole Hutzler, Webteam, 23.10.2008