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| Einleitung ins Thema |

Wer dieses Wort
noch nie gehört hat, braucht sich nicht zu wundern, denn bis vor kurzem
war es noch nicht geboren.
Die 1999 erfundene Sportart BallKoRobics wurde an unserer Schule von Sportlehrer Thomas Sorgenfrei eingeführt.
In dem Wort sind zwei Sportarten vereint: Fußball
und Aerobic.
Fußball, die deutsche Sportart Nummer 1 und das Fitnesstraining Nummer
1, Aerobic, gehen eine neue Verbindung ein und dabei zeigt sich, was
sie gemeinsam haben, wie sie kreativ verbunden und kombiniert werden
können und welchen Spaß Ballkorobics bereiten kann. Dass
Musik dabei eine wichtige Rolle spielt, erhöht den Reiz des Neuen
zusätzlich.
Die Probe aufs Exempel haben 13 Schüler
der Jahrgangsstufe 12 im Rahmen des Oberstufensportkurses von Herrn
Storck gemacht und vielfältige Erfahrungen gesammelt.
Der folgende Bericht gibt einen Einblick in
die ersten Erfahrungen mit dieser ungewöhnlichen neuen Sportart und im Interview
erzählen Jan, Dennis und Kai, Jahrgangsstufe 12, vom Spaß bei
dieser alle und alles fordernden Sportart.

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| Ballkorobics? |
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Was aber ist genau Ballkorobics? |
Ballkorobics ist
Koordinations- und Konditionstraining mit Musik und Ball, das sowohl
im Bereich Gymnastik-Tanz aber auch für Ballsportler (z.B. Fußball) interessante Möglichkeiten
bietet.
Ballkorobics verbindet Aerobicelemente
mit Ballbewegungen und bietet so neue Varationsmöglichkeiten und
zusätzliche Trainingseffekte. Ballbewegungen erweitern das Bewegungsrepertoire
und verbessern die Koordination, zudem stellt die Hinzunahme eines
Balles eine hohe Motivation für alle Übenden dar.
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Motto: „Der
Ball ist im Mittelpunkt“ |
Im Rahmen der sechs Unterrichtseinheiten lernten
alle Schüler in sehr kurzer Zeit Arm- und Beinbewegungen mit dem
Fußball zu kombinieren, so dass typische Aerobicübungen
wie „Step-Touch“ oder „Knee lift“ kein Problem
mehr darstellten.
Zu fetziger Musik und heißen Rhythmen galt
es sich in Einzel-, Partner- oder Gruppenübungen im Takt zu bewegen
und dabei immer den Ball im Takt zu bewegen. Ob mit dem Fuß,
der Hand oder dem Kopf ist hierbei egal, Hauptsache die Bewegung ist
im Takt der Musik.
Dabei machten insbesondere die männlichen Teilnehmer
des Kurses erstaunliche Fortschritte und hatten keinerlei Scheu tänzerische
Elemente zu erlernen!
Das Highlight der Unterrichtseinheit stellte die in Gruppenarbeit
angefertigte eigene „Ballkorobics-Choreographie“ statt,
in der sich die Schüler eigene Bewegungselemente überlegten
und daraus eine eigene Präsentation erstellen sollten.
Neben dem
Schwierigkeitsgrad und der Choreographiesicherheit stand hierbei vor
allem die Synchronität der ausgeführten Übung im Fokus
der Bewertung!

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| Der Ball steht im Mittelpunkt |

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| Thomas Sorgenfrei |
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kommt zu Wort
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Ein großes Lob gilt an
dieser Stelle der ganzen Gruppe, die sich von Beginn an offen auf dieses
sportliche Experiment eingelassen und hervorragend mitgearbeitet hat.
Die Ballkorobicer sind im Einzelnen:
Christian Anthes, Kai Barth, Christian Endecott, Julian Fieres, Patrick
Geister, Lennart Hoff, Alexander Kreutzer, Sandra Müller, Christoph
Ohanka, Denis Schäfer, Jan Süss, Saskia Uebers, Philipp
Vikari.
gez. Thomas Sorgenfrei
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| Dennis und Jan |
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Jan,
wir haben gesehen, dass du Ballkorobics machst. Seit wann machst
du Mädchensport?
 Jan
(im Bild rechts):
Also bitte, Ballkorobics ist alles andere als das. Es ist für
beide Geschlechter gut und verlangt jeder Person viel ab.
Tanzen, Aerobic
und sehr gute Koordination sind nötig. Man ist wirklich fertig hinterher.
Es ist einfach falsch zu sagen, es wäre ein Mädchensport.
Dennis, wie läuft denn so eine Ballkorobics Stunde ab?
Dennis:
Also zuerst muss man sich richtig aufwärmen, um Betriebstemperatur
zu erreichen. Dann beginnen die
Übungen, bei denen auch die großen Muskelgruppen, wie Oberschenkel
oder die Rückenmuskulatur beansprucht werden.
Anschließend folgt die
Cool-down Phase, bei der die Muskeln gestreckt und gedehnt werden. Dieser
dreiphasige Ablauf hat sich als optimal erwiesen.
Wer ist eigentlich der "Vorturner", wer sagt, was gemacht wird?
Jan:
Das ist Herr Sorgenfrei. Er steht vorne und macht uns Übungen vor,
die
wir nachmachen sollen.
Ist das alles. Einer macht Übungen vor, die ihr nachmacht?
Dennis:
Natürlich nicht. Unser Kurs hat sich
in Dreier- bis Vierergruppen aufgeteilt.
Unsere Aufgabe besteht darin,
eine Choreographie zu zeigen, bei der folgende Kriterien anschließend
vom Lehrer beurteilt werden und in die Note einfließen:
-
Körperspannung mit Ausdruck,
- Choreographie, d.h., die Sicherheit der Ausführung,
-
Schwierigkeitsgrad der gemeinsamen Übung und
- Berücksichtigung individueller Aspekte.
Jan, wie war denn der zeitliche Ablauf im Kurs?
Jan:
Zuerst hat uns Herr Sorgenfrei in die neue Sportart eingeführt. Er hat
mit uns Übungen gemacht und uns Möglichkeiten von Ballkorobics gezeigt. Das
hat zwei Stunden gedauert.
In einer zweiten Phase überlegten wir in Kleingruppen neue Übungen
und Bewegungen und übten diese.
Das dauerte weitere zwei Stunden.
Anschließend wurde präsentiert. Das dauerte nochmals ein bis
zwei Stunden dauern.
Hat Ballkorobics schon Folgen auf eure anderen Sportaktivitäten
gehabt?
Dennis:
Also bei mir schon. Ich finde meine Koordination beim Fußballspielen
ist besser geworden - besser dank Ballkorobics.
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| Kai |
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Du bist Sportler durch und durch. Wie hälst du dich fit?
 Kai:
Konditionstraining vor der Saison ist das Wichtigste, diese Kondition
behält
man normalerweise dann während der Saison bei. Das geschieht durch
regelmäßiges
Trainieren in seiner Sportart.
Was war neu für dich bei Ballkorobics?
Kai:
Neu war für mich, "Sport zur Musik" zu machen. Zunächst hat
sich Ballkorobics sehr langweilig angehört, jedoch hat sich genau
das Gegenteil herausgestellt.
Es macht sehr viel Spaß in der Gruppe
und ist koordinations- und konditionstechnisch äußerst anspruchsvoll.
Was hat dir bei Ballkorobics gefallen?
Kai:
Ist das so wie bei der deutschen Fußballnationalmannschaft, dass man mit
ungewöhnlichen Ansätzen besser
wird?
 Meine Fitness hat es nicht verbessert, da wir zu wenige Unterrichtsstunden
hatten. Allerdings glaube ich, dass bei regelmäßiger und intensiver
Durchführung ein klarer Trainingseffekt zu erzielen wäre, insbesondere
im koordinativen Bereich.
Zur zweiten Frage kann ich sagen: es ist richtig, dass man mit
ungewöhnlichen
Ansätzen
Erfolge erzielt. Je besser die sportlichen und koordinativen Fähigkeiten
sind, desto besser wird man.
Andere Sportarten zu machen, bringt
einen auch immer in seiner eigenen Sportart weiter.
(Das Bild oben zeigt Kai, Mitte, in seiner Gruppe).
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| Thomas Sorgenfrei, Webteam,
27.09. + 30.09.2006 |
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