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Ehemaliger DSL-Schüler stellt vor:
The Pilot - Der Pilot

> Tobias Radloff ist ehemaliger Dreieichschüler
> Wieso zweisprachig?
> Der Pilot
> Wie es dazu kam
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Im Folgenden interviewen wir Tobias Radloff, einen ehemaligen Schüler der Dreieichschule. Er hat gerade seinen ersten Roman veröffentlicht. Titel: Der Pilot - The Pilot.
Der Roman ist zweisprachig, englisch und deutsch, und natürlich wollten wir u.a. wissen, wieso der Roman zweisprachig ist und woher Tobias so gut englisch kann.
Die Antwort: Die Grundlagen wurden an der DSL geschaffen.
Mehr über Tobias und seinen Roman in folgenden Interview, das Florian M, Christopher und Florian S. geführt haben.
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mit Tobias Radloff
über seinen ersten Roman |
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Wieso ist ihr erster Roman zweisprachig erschienen, wie kam es dazu? |

Ich habe nicht darauf gezielt, zweisprachig zu schreiben, aber als ich vor einigen Jahren eine Lektorin von Langenscheidt traf, von der ich erfuhr, dass in dieser Sparte Autoren gesucht wurden, fing ich an zu schreiben.
So wurde mein erster Roman veröffentlicht.
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War es schwierig für Sie, zweisprachig zu schreiben?
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Nein, ich habe gute Englischkenntnisse dank meines ehemaligen Englischlehrers
(Anmerkung der Redaktion: Holger Windmöller) und mehrerer Auslandsaufenthalte.
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England im Jahre 1924: |
 Der junge Stefan tritt seinen Dienst als Krankenpfleger beim englischen Kriegsveteranen Lord Chesterfield an. Chesterfield flog im 1. Weltkrieg Kampfeinsätze, bis ihn eine deutsche Kugel so schwer verletzte, dass er gelähmt war und ihn so für die englische Luftwaffe unbrauchbar machte.
Die beiden verstricken sich in einen Kampf von Schuld und Vergeltung, der auf das Deutsch-Englische-Verhältnis im Krieg anspielt. Je mehr die Wunden aufreißen, desto größer scheint der Verlust an dem, was beiden am Herzen liegt: Chesterfields Tochter Margaret.
Zum Aufbau des Buches ist folgendes zu sagen: die Dialoge sind in englisch und der erzählende Text ist auf deutsch.

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Wie kam die Idee zur Story des Buches?
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Die entstand lustigerweise auf dem Ebbelwoifest in Langen vor zwei Jahren.
Ich unterhielt mich mit englischen Freunden. Einer von ihnen benutzte ein Redewendung, die ich nicht kannte: „To sent someone to Coventry“ was soviel heißt wie: „Jemanden ins Messer laufen lassen“.
Diese Redensart entstand zur Zeit des Zweiten Weltkrieges aufgrund der Zerbombung Coventrys, von der die britische Regierung angeblich wusste, es aber nicht verhinderte.
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Hatten Sie schon von früh auf die Begeisterung zum Schreiben oder kam die erst in Ihrer Studienzeit?
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Ja ich habe schon mit fünf Jahren Jim Knopf gelesen und das Schreiben hat mir schon in der Schule viel Spaß gemacht.
Zum Schreiben bin ich erst richtig in meiner Studienzeit gekommen; vorher war es mehr ein Hobby. Das aber auch nur durch Zufall.
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Was erhoffen Sie sich von den Lesern des Buches?
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In erster Linie natürlich die Freude am Lesen, eine Verbesserung der Englischkenntnisse sowie die Einschätzung der Leser, ob das Buch gefallen hat.
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Sind weitere Werke in Planung?
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Ja. Mein 2. Roman ist schon erschienen.
Allerdings ist dieser auf Deutsch; er heißt: "Satinavs Auge" (Genre: Fantasy). Und ein 3. Werk ist schon in Planung. Darüber verrate ich aber nicht mehr...<
Jetzt mache ich aber erst einmal Urlaub, eine Weltreise.
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Tobias Radloff (rechts), ehemaliger Schüler der Dreieichschule, signiert sein Buch.
Christopher (links) und Florian, Mitglieder im Webteam, beim Interview.
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Florian Merkler, Florian Schneider, Christopher Klein, Webteam, September 2007
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