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Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
Goethestr. 6, 63225 Langen
Tel: 06103-303390
Fax: 06103-3033911




Nach einem erfolgreichen Landesfinale (wir berichteten) konnten einige Schülerinnen der DSL der Jahrgänge 1990 - 1992 die lang ersehnte Reise nach Berlin vom 8.5-21.5 antreten.
Mit großen Taschen und Hoffnung auf Spaß und gutes Abschneiden machten sie sich am Dienstagmorgen auf den Weg und kehrten müde aber glücklich mit Goldmedallien zurück.

Die Bundessiegerinnen mit ihrem Trainer und Lehrer Steffen Brockmann; hintere Reihe: Stephanie Wagner, Mara Greunke, Stephanie Scholl, Jasmin Raab; vordere Reihe: Sabrina Deffert, Linn Toursel, Maiken Bauscher, Nadine Matthies
Im folgenden Artikel berichten sie über die Erwartungen, Geschehnisse und Erfahrungen.

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Dienstag, 08. Mai 07
von Linn Toursel

Sabrina und Mara mit dem Maskottchen


Am Dienstagmorgen trafen wir uns schon um 7.45 Uhr am Langener Bahnhof, um uns mit der Bahn in Richtung Frankfurt zu begeben. 

Dort angekommen, erwartete uns bereits unser Lehrer- Coach und Wochenpapa Herr Dr. Brockmann, mit dem wir uns auch gleich in Richtung des Gleises begaben, von wo aus wir mit dem ICE nach Hannover fuhren und von Hannover dann direkt zum Berliner Hauptbahnhof.
Wir warteten an einem gemütlichen Plätzchen des riesigen Gebäudes des Bahnhofs in Berlin bis Herr Brockmann und Stephanie W., die unsere Hilfsaufsichtsperson für die Woche war, von der Akkreditierung wiederkamen.

Diese Zeit wurde uns durch einige Mitarbeiter von Bionade verkürzt, da wir alle die Chance auf Freigetränke des neuen Sponsors von Jugend trainiert natürlich nicht entgehen ließen. Außerdem wurde die Zeit noch intensiv für Fotos mit den Maskottchen genutzt.

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Fortsetzung

Anschließend machten wir uns auf den Weg zu unserer Jugendherberge. Doch schon bald mussten wir wieder aufbrechen, da wir zu einem Empfang der hessischen Landesvertretung eingeladen waren.

Dort führten einige Jugendliche uns und den anderen Teams ihr Können in der Kategorie Gesellschaftstanz vor. Irgendwann fanden sich auch Linn und Jasmin auf der Tanzfläche wieder ;)

Dann machten wir uns auf den Weg zur wohl besten Eisdiele in Berlin, in der wir bei unserem Berlinaufenthalt nicht zum letzten Mal sein würden.


Die ganze Mannschaft lässt es sich schmecken

Nachdem wir uns kräftig die Bäuche voll geschlagen hatten, manche auch ohne zu zahlen, gingen wir wieder zurück zur Jugendherberge. Nach einer kurzen Besprechung fielen dann alle tot müde ins Bett.

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Mittwoch, 09. Mai 07
von Mara Greunke und Sabrina Deffert

 

 

 

 

Nach einer etwas zu kurzen Nacht und einem gemütlichen Frühstück brachen wir in Richtung Halle auf.

Das erste Gruppenspiel gegen die „Barbies“ (blonde Zwillinge) aus Bremen konnten wir nach zwei mal zehn Minuten Spielzeit durch einen konzentrierten Start deutlich mit 37: 22 für uns entscheiden.

Das nächste und entscheidende Spiel um den Gruppensieg gegen Niedersachsen verloren wir nach einem spannenden Spiel knapp mit 3 Punkten.

Im letzten Spiel des Tages trafen wir auf die Landessieger aus dem Saarland. Es wurden Kräfte geschont und viel gewechselt. Wir gewannen 35: 14.

Die Mannschaft mit ihrem neuen Motto
Den Abend verbrachten wir wartend in unseren Zimmern, u.a. mit Eis essen. Um halb elf trafen wir endlich unseren früheren „Reiseleiter“ von den Berlinfahrten- Herr Stumpenhusen nach langer Zeit wieder.

Nach einem kurzen Gespräch ging er noch mal zusammen mit Herrn Brockmann etwas trinken und wir versuchten zu schlafen. Dies gelang uns  aufgrund lauter Ruhestörungen nicht, deshalb schickten wir verzweifelt eine SMS und Herr Brockmann ließ nicht lange auf sich warten.

Mit viel Lärm und Durchsetzungsvermögen konnte er die umliegenden Zimmer zu Ruhe bringen.
Danke noch mal auf diesem Weg!!!

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Donnerstag, 10. Mai 07
von Mara Greunke und Sabrina Deffert

Am Morgen trafen wir uns um 7.30 Uhr zum Frühstück und fuhren anschließend, ohne Verspätungen oder Umwege, in die Halle.

Es hieß nun jedes Spiel zu gewinnen, um das Halbfinale zu erreichen. Nach einem harten Kampf konnten wir uns mit 34:28 gegen die ersten der anderen Gruppe, Nordrhein- Westfahlen,  durchsetzen.

Im letzten Zwischenrundenspiel ging es nun um alles oder nichts. Mit einem Sieg wären wir Gruppenerster, mit einer Niederlage Gruppenletzter.

Nach einem guten Start und viel Einsatz konnte Baden Württemberg am Ende zwar mithalten, aber den Vorsprung nicht mehr wettmachen, sodass wir überglücklich mit 35:28 gewannen.

Nach einer viel zu kurzen Mittagspause ging es im Halbfinale gegen die kleinen, flinken Bayern aus Wasserburg.

Alle waren konzentriert und oft nur durch Fouls zu stoppen, sodass wir bis zur Halbzeit eine 10 Punkte- Führung herausspielen konnten. In den letzten Minuten konnte Svenja Brunckhorst auf Seiten der Bayern das Spiel fast noch mal kippen, doch  am Ende gewannen wir 38:34.

Somit hatten wir das Finale erreicht und konnten uns einen gemütlichen Abend ohne ein 4. Spiel an diesem Tag machen.


Herr Brockmann genießt sein (e) Eisbecher :)

Nach dem Abendessen erholten sich einige Spielerinnen mit Lehrer beim Shoppen und Eisessen im Einkaufszentrum und die anderen bei Germanys next Topmodel.

Sie wurden nur leider von einem Mann gestört, der Nachrichten schauen wollte. Mit vereinten Kräften aller Spielerinnen der verschiedenen Mannschaften konnten wir uns aber durchsetzen.

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Freitag, 11. Mai 07
von Stephanie Scholl

Umso näher das Spiel gegen Thüringen rückte, desto aufgeregter wurden wir.
Wir waren aber alle motiviert und hatten unser Ziel: Den Titel zu holen!
Durch viel Ehrgeiz und Einsatz gingen wir schnell in Führung und konnten diese weiter ausbauen, sodass wir das Spiel deutlich mit 52:28 gewinnen konnten, obwohl die letzten Minuten kein schönes Basketballspiel waren.

Es galt nur noch das Ergebnis Kräfte schonend  „über die Runden zu bringen“. Dies gelang uns hervorragend, sodass wir am Ende den Deutschen Meister Titel feiern konnten.
Nach einer kurzen Siegerehrung fuhren wir alle gemeinsam zum Kurfürstendamm um noch ein wenig „shoppen“ zu gehen.

Linn und Mara mit ihrem neuen Idol: Turner Fabian Hammbüchen
Am Abend fand die Abschlussveranstaltung mit Disco statt, bei der ein Rahmenprogramm geboten wurde und die jeweils ersten drei der jeweiligen Sportarten noch einmal geehrt wurden.
Nach der Disco gingen wir zum Abschluss alle zusammen ein Eis essen – auf Kosten des Lehrers

> Samstag, 12. Mai 07
von Jasmin Raab

Samstag war unser letzter Tag in Berlin, somit unser Abreisetag. Da die meisten von uns in der Nacht zuvor schon das Nötigste zusammen gepackt hatten, konnten wir entspannt frühstücken gehen, wenn auch nicht ganz ausgeschlafen, denn ein Meistertitel muss gefeiert werdenJ.

Mara und Linn mussten sich von ihrem neuen Freund verabschieden
Danach hatten wir noch ca. 2 Stunden Zeit um unsere Zimmer zu räumen und uns Richtung Hauptbahnhof zu bewegen. Diese Zeit wurde wenigstens von einem unserer Zimmer intensiv genutzt, da sie ihre Taschen wieder auspacken mussten wegen eines verlorenen gegangenen Zimmerschlüssels.

Als wir den neu gebauten faszinierenden Hauptbahnhof mit unseren riesigen Taschen erreichten, hatte jeder noch Zeit sich etwas zu Essen und zu Trinken zu kaufen.
Wir hatten uns entschieden einen Zug früher zu nehmen, um früher zu Hause zu sein.
Der Zug war zwar ziemlich voll, aber wir hatten Glück, dass jeder einen Platz fand.

Die Heimfahrt war sehr nervenaufreibend, da in unserem Abteil einige teamexterne Personen dafür sorgten, dass wir nicht schlafen konnten.

Endlich in Langen angekommen, wurden wir von unseren Familien herzlich mit Gesang und Rosen empfangen, obwohl wir uns eigentlich geschworen hatten die Blamagen in Berlin zu lassen.

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Interview mit Stephanie Wagner


Steffi Wagner bei der Siegerehrung

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Wie hat es dir dieses Jahr in Berlin gefallen?

Außer dem Wetter hat mir wie immer alles gut gefallen. Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis und man trifft viele nette Leute von früheren Fahrten wieder.
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Was war denn dieses Jahr im Gegensatz zu den vorherigen besonders?

Es war das erste Mal, dass Herr Brockmann unser Lehrer und Coach war. Außerdem konnten wir mit fast der gleichen Mannschaft nur den dritten Platz erreichen.
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Welche Erwartungen hattest du an die Spiele, den Lehrer und an die Mannschaft?

Ich wollte sportlich gesehen die gleiche oder sogar eine bessere Platzierung, als vor zwei Jahren erreichen. Doch richtig daran geglaubt habe ich nicht, da einige gute Teams hinzugekommen sind, die beim letzten Mal in der älteren Altersklasse gespielt hatten. An den Lehrer hatte ich eigentlich gar keine Erwartungen. Über das Team habe ich mir keine großen Gedanken gemacht. Ich wollte nur Spaß haben und meine letzte Berlinfahrt genießen.
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Wie war die Stimmung im Team?

Die Stimmung war allgemein gut. Auch nach den Schwierigkeiten mit der Zimmereinteilung haben wir uns wieder gut verstanden. Bei den Spielen war es schön, dass, selbst nach der Niederlage, alle motiviert waren; auch die, die weniger gespielt haben.
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Gib uns ein Resumé. Welches war deiner Meinung nach die schönste Reise nach Berlin?

Ich kann keine besonders hervorheben. Es hat jedes Jahr viel Spaß gemacht. Besonders werden mir aber wahrscheinlich das erste und das letzte Jahr im Gedächtnis bleiben, wo wir jeweils einen Bundessieg erreichen konnten.
> Beim Schulleiter B. Zotz Bei Schulleiter B. Zotz


Pressebericht von Herrn S. Brockmann
Dreieichschule Langen feiert Deutscher Meister Titel
 
Die Basketball-Mädchen der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1990-92) sind Deutscher Meister beim Schulwettbewerb Jugend trainiert für Olympia geworden. Nach dem Sieg beim Landesfinale im Februar in Marburg, gewannen die DSL-Mädchen auch in der vergangenen Woche das Bundesfinale in Berlin.

Nach der Anreise am Dienstag wurden die hessischen Landessieger in den Sportarten Basketball, Volleyball, Handball, Tischtennis, Geräteturnen und Schwimmen in der hessischen Landesvertretung in Berlin begrüßt.

Am Mittwoch begannen die Wettbewerbe. In den Gruppenspielen setzten sich die DSL-Mädchen gegen die Landessieger aus Bremen (37:22) und dem Saarland (35:14) durch, verloren jedoch gegen Niedersachsen knapp mit 26:29 und belegten damit den zweiten Gruppenplatz.

Dieses Ergebnis wurde in die Zwischenrunde übertragen, so dass die DSL bereits mit einer Niederlage in die Spiele der Zwischenrunde ging, in der mit Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zwei weitere sehr starke Gegner warteten. Im ersten Spiel schlug Baden-Württemberg Niedersachen und die Schülerinnen der Dreieichschule setzten sich mit 34:28 gegen Nordrhein-Westfalen durch.

Durch die übertragenen Vorrundenergebnisse hatten vor dem letzten Spiel alle Mannschaften eine Niederlage und einen Sieg. Alle vier Mannschaften konnten noch jeden der vier Gruppenplätze belegen. Im letzten Spiel setzten sich die DSL-Schülerinnen um Kapitän und Jugendnationalspielerin Stephanie Wagner auch gegen den Baden-Württemberg Meister aus Ludwigsburg mit 35:28 durch, belegten damit den 1. Gruppenplatz und zogen ins Halbfinale ein.

Am Nachmittag kam es somit zum sechsten Spiel in nur zwei Tagen: Trotz der verkürzten Spielzeit (2x10 Minuten) eine enorme körperliche Belastung für die acht DSL-Spielerinnen. Während Mara Greunke in Angriff und Verteidigung die Bretter dominierte, schaffte es Maiken Bauscher Bayerns Jugendnationalspielerin Svenja Brunckhorst durch ihre aggressive Verteidigung fast auszuschalten. Stephanie Wagner und Sabrina Deffert konnten sich im Angriff immer wieder durchsetzen, so dass sich die Hessen bis auf 33:23 (16 Minute!) absetzen konnten.

Durch Dreipunktwürfe verkürzte Bayern jedoch eine Minute vor dem Ende noch mal bis auf 34:36, ehe Deffert durch einen Korbleger den Endstand von 38:34 herstellte. Hessen zog damit ins Finale gegen das Sportgymnasium Jena (Thüringen) ein.

Das Finale begann am Freitag vor etwa 500 Zuschauern. Die DSL-Mädchen begannen konzentrierter und abgeklärter als Thüringen, die vor allem auf das Können ihrer Jugendnationalspielerin Jenny Menz bauten. Linn Toursel holte einen wichtigen Offensivrebound, wurde gefoult und konnte die DSL-Führung durch zwei Freiwürfe zum 7:2 ausbauen (4. Minute!).

Nach 7 Minuten führten die Langenerinnen mit 12:4 und konnten ihre Vorsprung bis zur Halbzeit immer weiter vergrößern (25:13). Nach nunmehr sieben Spielen hatte Jena nicht mehr die Kraft sich aufzubäumen und heranzukämpfen. Das DSL-Angriffsspiel wurde im Endspiel vor allem durch Mara Greunke (15 Punkte), Stephanie Wagner (19 Punkte) und Sabrina Deffert (17 Punkte) getragen, während Meiken Bauscher erneut mit einer Spezialaufgabe, der Verteidigung von Jenny Menz beauftragt wurde.

Mit Stephanie Scholl, Linn Toursell, Jasmin Raab und Nadine Matthies verfügte die Dreieichschule zudem über die ausgeglichenere Bank und Lehrer-Trainer Steffen Brockmann konnte mehr durchwechseln als Jena. Am Ende siegten die Dreieichschülerinnen deutlich mit 52:28.

Vor 3000 Zuschauern wurden die Siegerinnen bei der Abschlussveranstaltung in der Berliner Max Schmeling Halle durch Basketball Europameister Henning Harnisch und Handballnationaltrainer Heiner Brand geehrt. Den hessischen Erfolg im Mädchenbasketball komplettierten die Mädchen der Theo-Koch-Schule aus Grünberg, die den Wettbewerb der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1992-94) gewannen.
Pressebericht

> Schlussfoto:
Die ganze Mannschaft vor einem Berliner Bär
Mara und Sabrina, Webteam, 12.6.2007