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Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
Goethestr. 6, 63225 Langen
Tel: 06103-303390
Fax: 06103-3033911
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Nachdem alle 17 SchülerInnen bereits brieflich Kontakt zu ihren Austauschpartnern aufgenommen hatten, ging es am Freitagmorgen um 8.oo Uhr los nach Frankreich. Die SchülerInnen stiegen mit gemischten Gefühlen in den Bus, da es für die meisten das erste Mal war, dass sie in einer Gastfamilie wohnen sollten.
Einige machten sich Sorgen, dass sie sich auf Französisch nicht würden verständlich machen können. So wurden im Bus bereits Vokabeln gelernt und die Gruppe, die aus verschiedenen Klassen der Jahrgangsstufe 10 und 11 zusammengewürfelt war, wuchs schnell zusammen. Gegen 19.30 Uhr kam der Bus endlich vor dem Lycée Claude de France an, und die SchülerInnen wurden von ihren Austauschpartnern herzlich empfangen.
Vor den SchülerInnenn lag nun ein langes Wochenende in den Gastfamilien, da der 8.Mai in Frankreich ein Feiertag ist. Am Montagabend gab es das erste Wiedersehen mit allen auf der Begrüßungsfete in einem hübschen Raum eines kleinen Schlosses. Die Deutschen hatten viel über das Wochenende zu berichten und tauschten ihre Erfahrungen untereinander aus. Auf der Fete wurden auch die ersten Kontakte mit den anderen französischen Austauschpartnern geknüpft.
Die folgenden Tage waren mit interessanten Ausflügen (nach Bourges, Blois und Amboise) gefüllt. Die SchülerInnen besuchten Amboise, Bourges und Blois. Dort fanden u.a. Schlossbesichtigungen statt, Leonardo da Vincis Haus und seine Erfindungen wurden besichtigt und das Magie-Museum mit einer echten Zauberaufführung auf Französisch besucht.
Ein weiterer Programmpunkt war der Empfang der deutschen Schülergruppe von dem Bürgermeister und dem Comité de Jumelage im Rathaus (Zeitungsartikel). An den anderen Tagen besuchten sie selbstverständlich den Unterricht ihrer Austauschpartner und merkten sofort, wie anders der Unterricht in Frankreich aussieht.
Alles in allem war dies ein sehr gelungener Schüleraustausch, was die Abschiedstränen am Bus bewiesen haben (Abschiedsfoto). Es sind bereits für diesen Sommer private Rückbesuche geplant.
Wir bedanken uns bei den SchülerInnen für ihr vorbildliches Verhalten und hoffen, dass sie ein positives Frankreichbild weiter tragen werden.
gez.: Astrid Kaiser,
Sonja Richter |
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Frau
Kaiser (links) und Frau Richter |
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| Aktivitäten
der Franzosen am Wochenende und unsere ersten Eindrücke |
Das erst Wochenende in Romorantin war für uns alle sehr spannend. Unsicher, was uns erwarten werde, freuten wir uns dennoch auf die Zeit. Um uns die ersten Tage zu erleichtern, trafen sich einige AustauschpatnerInnen untereinander.
Doch das war nicht bei jedem so, denn treffen mit Freunden am Wochenende gestaltete sich bei vielen Franzosen etwas schwierig. Das Problem besteht darin, dass die meisten Freunde sehr weit weg wohnen und die Schüler noch nicht Auto fahren können.
Die Schüler, die weiter weg auf dem Land wohnten, haben meist das ganze Wochenende mit ihrer Familie verbracht. Viele haben Schlösser besichtigt, waren in der nächst größeren Stadt zum Einkaufen oder auch im Kino.
Die französichen AustauschschülerInnen, die nicht weit weg von Romorantin wohnten, trafen sich zum Grillen, DVD schauen oder einfach nur zum Karten spielen. Zwei von uns waren sogar in Paris, den Eifelturm besichtigen.
Alles in allem was das Wochenende interessant und hat allen deutschen AustauschschülerInnen sehr viel Spaß gemacht!
Alina, Anna und Christina
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links: Pause in Blois, rechts: Fete
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| Bourges |
Am
Donnerstag Morgen um acht Uhr stiegen wir vor dem Lycée in den Bus, der uns nach Bourges brachte. Bourges ist die Hauptstadt des Départements
Cher und Sitz eines Erzbistums.
Als wir um neun Uhr ankamen, besuchten wir als erstes die bedeutende
gotische Kathedrale Saint-Étienne, die für ihre schönen Glasmalereien und ihre innovative Gewölbekonstruktion berühmt
und ein Weltkulturerbe der Unesco ist.
Danach gingen wir in den Palais Jacques Coeur, der vom Schatzmeister
des Königs Karl VII. um 1450 errichtet wurde, und nahmen an einer Führung teil. Die noch gotische Fassade trägt eine außergewöhnliche Dekoration. Die Architektur ist ein Vorläufer des Stils, der sich zunehmend während der Renaissance-Zeit entwickeln wird: sowohl Lehensburg als auch städtisches
Patrizierhaus.
Mittags hatten wir drei Stunden Freizeit, die wir in Gruppen
in der schönen Altstadt auf sonnigen Plätzen verbrachten.
Diese Zeit genossen wir sehr, denn es war einer der zwei Tage,
an denen es warm war und die Sonne schien. Um 16 Uhr kamen wir
vor der Schule an.
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Gruppenfoto in Bourges
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| Blois |
Die
Stadt Blois wurde erstmal im 6. Jahrhundert erwähnt. Seitdem war die Stadt Unterkunft für viele einflussreiche Persönlichkeiten der französischen
Dynastien. Heute hat Blois 51000 Einwohner und besonders das
Schloss und das Haus der Magie locken viele Touristen an. |
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Die ältesten Teile des Schlosses wurden durch die Grafen der Châtillon-Dynastie im 13. Jahrhundert erbaut.
1429 nutzte Johanna von Orléans das Schloss als Basis ihrer vielen Feldzüge gegen England.
Blois wurde im 16. Jahrhundert zum Ferienort des französischen Hofes.
(Bischofsgarten" mit der
Kathedrale im Hintergrund) |
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- Das Haus der Magie |
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| Amboise |
Amboise
ist eine kleine Stadt an der Loire mit 11.968 Einwohner in Mittelfrankreich;
ungefähr eine Stunde von Romorantin entfernt.
Wir haben dort das Herrenhaus Clos-Lucé besucht, den ehemaligen Wohnsitz von Leonardo da Vinci. Hier sind seine berühmtesten Erfindungen ausgestellt; zum Beispiel einige seiner Fluggeräte, einer der ersten Panzer und Maschinen, die mit Wind- und Wasserkraft funktionieren und viele Kriegsgegenstände.
Anschließend haben wir das Château Royal d´Amboise besichtigt und hatten dort eine Führung auf deutsch durch die königlichen Wohnräume.
Im Schloss haben einige der berühmtesten Könige von Frankreich gelebt, doch später zog es dieHerrscher in die Hauptstadt Paris. Das Schloss war im Originalzustand fast dreimal so groß wie heute, bis auf zwei Flügel und eine Kapelle wurde alles zerstört.
Amboise hat eine für diese Gegend typische Altstadt, mit vielen alten Häusern
und kleinen Gassen, die es sich zu besichtigen lohnt.
Anja Gibbels und Hannah Würfel
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Links das Herrenhaus Clos-Lucé, rechts der Schlossgarten
in Amboise
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Das Schulsystem in Frankreich
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Die Schüler in Frankreich besuchen fünf Jahre die Grundschule und gehen danach vier Jahre lang auf das Collège. Danach gehen sie auf das Lycée, was hier der Oberstufe entspricht und wo sie sich zwischen dem sprachlichen, dem naturwissenschaftlichen und dem wirtschaftlichen Zweig entscheiden müssen. Die Schulzeit in Frankreich entspricht demnach nur 12 Jahren.
Der Schultag geht von 8 bis 18 Uhr. Eine Ausnahme ist der Unterricht, an dem der Unterricht ab 12 Uhr beendet ist. Wegen des langen Schultages essen die meisten Schüler in der großen Kantine der Schule.
Die Unterrichtsform wird Frontalunterricht genannt, was bedeutet, dass der Lehrer redet und die Schüler nicht aktiv am Unterricht teilnehmen und daher auch keine mündlichen Noten haben. Die Noten in Frankreich gehen von 1 bis 20, wobei 1 schlecht und 20 gut ist.
Sandra Müller, Stefanie Werner
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Abschiedsfoto
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Fotos: Sonja Richter;
Pascal, Alek, Webteam, Juni 2006 |
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