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Projektwoche:
Projektberichte 2
> Der Schule einen Thron
> Antike römische Spiele
> Speed Stacking
> Gesellschaftsspiele
> Elektrizität und Spiel
> Schach lernen und verstehen
> Voltigieren auf dem Holzpferd
> Spiel und Spaß mit Gesundkheit
> Perlenschmuck
> Das Cambridge Certificate
> Stasi: ein dunkles Kapitel
> Dokumentationsteam
> Expressives Malen |
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  Der Schule einen Thron |
| Das Projekt wird von Frau M. Walter und Frau Bauske geleitet.
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In den Räumen 114 und 115 wird gemalt, geklebt, gepinselt und gezimmert.

In diesem Projekt wurden die alten Stühle
der Schule "restauriert" und zu neuem Leben
erweckt. Am Ende des Projektes dürfen die Kinder ihre selbsgemachten Stühle
mit nach Hause nehmen.
Links im Bild "Der kleine Indianerthron" mit dem Hintergrund zur Entstehung.
(Ömer, Murat, David)
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Antike römische Spiele |
| Von einem Besuch im Archäologischen Museum in Frankfurt inspiriert, ... |
... haben Frau Y. Walter und Herr Klaar darüber nachgedacht, wie sich die Antike für Schüler veranschaulichen lässt.
Aus diesem Gedanken heraus haben sie das Projekt "Antike römische Spiele"
entwickelt, bei dem auch nochmals der Besuch des Museums auf dem Programm stand.

Ziel des Projekts soll es sein, für den Anfangsunterricht im Fach Latein eine Spielesammlung aufzubauen.
Dazu sollen in Kleingruppen folgende Spiele, die besondere Geschicklichkeit von den Spielern verlangen, nachgebaut werden: Nussspiele, Orca-Spiel, Tris, Soldatenspiel, Knochenspiel, Rundmühle, antikes Kegeln… Spiele also, die Kinder teilweise in einer weiterentwickelten Form noch heute spielen. Dabei zeigt sich bei vielen Schülern in der Umsetzung eine besondere Kreativität.
Die beiden Teilnehmerinnen Svenja G. und Nathalie K. sind der Meinung, dass dieses Thema sie sehr anspricht und sie sich für das Thema sehr interessieren.
Ihre ersten Gedanken bei der Projektwahl waren Gladiatorenkämpfe, um die es in dem Projekt aber nicht gehen soll.
Beide Mädchen finden es sehr schön, dass sie Sachen nachbauen und mit nach Hause nehmen dürfen.
(gez.: Sebastian Klaar, Ömer)
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Speed Stacking |
| Cansu K. berichtete uns, dass es ihr in Speed Stacking gut gefällt ... |
... und es ganz schön lustig sei und dass es nicht so leicht sei Becher zu Stapeln, aber dass man es schnell lernen kann.
Ihr gefiel es, dass sie mit ihren Freunden in einem schönen Projekt war. Sie hat Speed Stacking als erstes gewählt, weil sie es im Fernsehen gesehen hatte und interessiert war, es zu lernen.

Frau Aurich, die das Projekt leitet sagte: „Ich habe in der Zeitung über Speed Stacking gelesen und da stand nämlich, dass es gut in Schulen verwenden und in Vertretungsstunden einsetzen kann. Ich sah es übrigens auch im Internet und wollte es selbst versuchen, also bestellte ich Becher, um es mit meinen beiden Söhnen auszuprobieren. Ich habe es mir selbst beigebracht, da es ziemlich leicht ist.“
(Merve, Saskia)
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Gesellschaftsspiele |
| In einem kurzen Interview verriet uns Robin-Noah S., dass er am liebsten "Risiko" und "Hotel" spielt... |
... Sein Ziel ist es, bis zum Ende Spaß am Spielen zu haben.

Herr Hardt, der Kursleiter, hat uns erzählt, dass er in seiner Freizeit selber gerne Gesellschaftsspiele spielt und deshalb dieses Projekt angeboten hat. Er würde es auch nochmal anbieten.
(Lisa J., Kathrin J., Diandra K.) |
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   Elektrizität und Spiel |
| In diesem Projekt experimentierten 27 Schüler der Jahrgangsstufen sechs bis acht ... |
... mit einfachen Stromkreisen.
Am ersten Tag ging es darum, was Elektrizität und Strom überhaupt sind und wie man ein Glühlämpchen an eine Batterie halten muss, damit das Lämpchen leuchtet.

Am zweiten Tag übten die Schüler das Abisolieren von Kabeln und das Löten. Anschließend wurden bis zum Ende des Projekts zwei einfache Spiele gebastelt: ein Geschicklichkeitsspiel und ein Wissensspiel. Alle Teilnehmer des Projekts konnten so am Ende zwei selbstgebastelte Spiele mit nach Hause nehmen.
(gez.: Christian Volpert, Kursleiter)
Sophia N. fand das Projekt gut. Auch ihr Versuch klappte, so wie bei fast allen anderen Schülern auch. Sie meinte, dass sie es gut findet, dass sie ihre Versuche später mit nach Hause nehmen dürfen. Des weiteren findet sie es gut, dass nur die Kinder der Jahrgangsstufe 6-8 daran teilnehmen. „Da wird einem nie langweilig“, war ihr Argument.
(Saskia, Merve) |
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  Schach lernen und verstehen |
| Das Projekt wird von Dinh Bao Duong, Daniel Görich und Julian Ilgen geleitet. Da Bao schon einmal ... |
... ein solches Projekt in einer früheren Projektwoche durchgeführt hat, kann er seine Erfahrungen gut mit einbeziehen.

Durch seine Verbindungen mit dem Langener Schachclub, in dem er seit zwei Jahren trainiert und auch Wettkämpfe bestreitet, war es möglich noch einige Schachbretter und Figuren zu besorgen, da die restlichen vom Förderverein bereitgestellten Spielmittel durch die hohe Anmeldungszahl für dieses Projekt nicht ausreichten.
In den 5 Tagen der Projektwoche möchte Bao den Teilnehmern einige Tricks und Kniffe des Schachs zeigen, damit sie lernen taktisch sinnvoll ein Spiel aufzubauen und im Vorhinein zu planen. Hierbei muss man nämlich schon mehrere Züge vorausplanen, was Bao an diesem Spiel sehr begeistert. Bei dem Projekt steht für Bao der Leistungsgedanke eher im Hintergrund, da er in den Teilnehmern einfach nur die Lust am Sachspielen wecken möchte.
Dazu tritt Bao (links) am ersten Tag in einer Simultanschachpartie (Bao spielt allein gegen alle anderen Teilnehmer, indem er von Tisch zu Tisch geht und seinen Zug macht) gegen alle Spieler an, um ihr Niveau herauszufinden. Dann kann der Projektleiter die Gruppe in eine Anfänger- und Fortgeschrittenengruppe aufteilen, wo auf unterschiedlichem Niveau gespielt wird.
Ab und zu teilt Bao noch einige Blätter mit Schachaufgaben aus, in denen die Teilnehmer sich an verschiedenen Schwierigkeitsgraden messen können.
Bao liebt Stress. Das liegt daran, dass trotz der hohen Anmeldezahl es ihm Freude macht, sein Hobby an jüngere, interessierte Spieler zu vermitteln.
Wir befragten Sven und Finn (oben) zu dem Projekt Schach. Finn, der gerne zu Hause Schach spielt, und Sven sind von den drei Projektleitern sowie dem Projekt begeistert. Sie lernen verschiedene Theorien und Taktiken des Schachs, um ihre Spielweise zu verbessern.
(Michael Konetschnik, Caro, Caroline, Max) |
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   Voltigieren auf dem Holzpferd |
| Wir haben Melanie M. und Mareike H. interviewt. Uns wurde erzählt ... |
..., dass es ihnen
sehr viel Spaß macht, weil sie in ihrer Freizeit selber reiten und früher
auch voltigiert haben.

Sie haben viele Hebungen gelernt, aber besonders schwer
fanden die beiden den Schulterstand. Die ganze Gruppe hat sich ein Ziel gesetzt. Sie wollen ihre Kunststücke auf einem echten Pferd vorführen.
Dabei soll alles auch so gut wie möglich klappen. (Hoffentlich ist auch alles gut gegangen!).
(Diandra, Katrin, Lisa) |
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 Spiel und Spaß mit Gesundheit |
| Durch einen Fragebogen, zu Beginn des Projekts, wurde festgestellt ... |
... wie bewusst sich die Teilnehmer ihrer mehr oder weniger gesunden Ernährung sind. Überraschenderweise wusste die Mehrheit der Teilnehmer mehr über gesunde Ernährung als die Projektleiter erwartet hatten.
Auf Nährwerttabellen wurde den Kindern gezeigt in welchen Nahrungsmitteln sie welche Vitamine, Mineralstoffe und andere wichtige Bestandteile einer gesunden Ernährung finden und wofür diese gut sind.

Fabian und Moritz (oben), zwei begeisterte Teilnehmer, haben das Projekt gewählt, weil Sport und Spiele verbunden mit nicht zu viel Theorie, in Form von Ernährungslehre, sehr viel Spaß machen kann.
Zudem genießen beide den nicht zu frühen Beginn des Projekts jeden Morgen. Außerdem sei der Projektleiter Artur sehr cool, so sagen Fabian und Moritz übereinstimmend..
Zum Abschluss des Projekts hat die gesamte Gruppe einen Film über einen Amerikaner geschaut (Super Size Me), der sich einen Monat lang nur von dem ernährt, was die Fastfoodkette Mc Donalds zu bieten hat. Na, wenn das nicht wirkt.
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 Perlenschmuck |
| Carolina F. und Jessica K. , zwei Kursteilnehmerinnen erzählten uns .., |
... was sie im Projekt Perlenschmuck machen.
Sie stellen Tiere, Armbänder, Ohrringe, Ringe, u.s.w. nur aus Perlen her.

Für eine Kette haben sie ungefähr einen Tag gebraucht. Das alles sah un- glaublich aufwändig aus, aber dafür auch total schön! Ihr Ziel ist es, soviel wie nur möglich zu machen.
(Diandra, Lisa, Katrin) |
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Cambridge Certificate (mehr zum Hintergrund) |
| Das Projekt Vorbereitung auf das Cambridge Certificate (CAE) war für Teilnehmer |
... des seit Januar laufenden Vorbereitungskurses auf eben diese Prüfung im Dezember 2008 begrenzt. Unter anderem wollten wir während der Projekttage eine Prüfung "durchspielen", die insgesamt 4 Stunden 40 min dauert. Dazu kommen Pausen von je 15 bzw. einmal 30 min.

Die Cambridge Prüfung, die aus den 5 Teilen Reading (Leseverstehen), Writing, Use of English, Listening und Speaking besteht, wird ab Dezember 2008 leicht verändert durchgeführt. Sie ist im Umfang kürzer geworden, hat aber zwei neue Teilaufgaben im Bereich Use of English bekommen, auf die wir uns neu einstellen wollten.
In unserem Projekt zeigte sich, dass die meisten Teilnehmer insbesondere im Bereich des Hörverstehens gut bis sehr gut abschnitten (mit z.T. bis über 90% richtigen Antworten), Teile wie Writing, Reading und Speaking gut meisterten, bei Use of Englisch aber Probleme mit Wortschatz und Strukturen hatten.
Wenn man die Cambridge-Prüfung bestehen will, muss man mindestens 60% von maximal 200 möglichen Punkten erreichen. Es ist dabei nicht erforderlich in allen 5 Teilbereichen diese 60% zu erreichen – was zählt ist die Gesamtleistung. Meldeschluss ist der 10. Oktober, das heißt, alle Schüler(innen) müssen sich bis zum letzten Schultag vor den Herbstferien entschieden haben, ob sie sich dieser Herausforderung stellen wollen.
(gez.: Gerhard Rossin, Kursleiter) |
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Stasi - dunkles Kapitel (Artikel der Langener Zeitung) |
Im Spitzelstaat war die Angst allgegenwärtig
Stasi Projektthema in Dreieichschule
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Langen - 40 Jahre terrorisierte sie die eigene Bevölkerung, spannte das weltweit größte Spitzelnetz über ein ganzes Land und schuf ein ständiges Klima der Angst.

Zum Artikel aus der Langener Zeitung vom 1.10.2008
Die Stasi steht wie keine andere Institution für den Unrechtsstaat der DDR. Trotzdem herrscht auch 20 Jahre nach dem Mauerfall noch viel Unkenntnis über die ostdeutsche Diktatur - gerade unter westdeutschen Jugendlichen gilt die DDR oftmals als Autokratie light ... mehr
(Auszug aus der Langener Zeitung vom 1.10.2008, Artikel von Jens Düttmann) |
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| Dokumentationsteam |
| Mit Beiträgen und Fotos |

Auf dem Foto fehlen: Moritz, Bilal, Michael |
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  Expressives Malen |
| In unserem Projekt stand der spielerische Umgang mit unterschiedlichen Materialien ... |
... wie
Sand, Pflanzen, Äste, Jute Abfallprodukten aller Art in Verbindung mitmalerischen Spuren (Acryl- Öl-und Pigmentfarben) im Vordergrund.
Anregungen dazu kamen von Künstlern wie A. Tapiès, A. Kiefer, M. Ernst, W.de Kooning
und weiteren Vertretern des Abstrakten Expressionismus.

Die Projekttage wurden von allen Teilnehmerinnen in jeder Hinsicht genutzt, so dass zum Abschluss der Präsentation eine umfangreiche
und vielfältige Bilderschau den Besuchern präsentiert werden konnte. Ich danke allen Teilnehmerinnen für ihr Engagement.
(gez.: Maria-Elisabeth Palmenkind, Projektleiterin) |
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Webteam; 31.10.08 |
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