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Projektwoche 2008
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Lesetipp:
- Projektwoche 2008 - Teil 2
- Unsere Stärken



Projektwoche 2008:
Projektberichte (1)





> Hinken Projekttage unserer Zeit hinterher?
> Tropische Nutzpflanzen
> Philosophieren
> Squaredance
> Softball
> Judo
> Handball
> Traumhaus
> Langener Tafel
> Szenisches Spiel Französisch
> Darstellendes Spiel

Hinken die Projekttage unserer Zeit hinterher? Anmerkungen von Lara Strathus

Ständig gibt es Reformen in der hessischen Bildungspolitik. Doch während sich unser Schulalltag fortlaufend ändert, besteht die Projektwoche in ihrer jetzigen Form schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Hat die Zeit das Konzept der Projektwoche überholt oder ist diese immer noch zeitgemäß?

Bei der Präsentation der Projektwochenergebnisse am Mittwoch, den 1.10.08, hingen erwartungsgemäß viele Plakate in den Räumlichkeiten der Dreieichschule. Jedoch gab es auch andere Präsentationsmittel; hergestellte Produkte (wie z.B. Perlenschmuck), Powerpointpräsentationen (Klimamessung) und praktische Vorführungen (Capoeira) stellten eine abwechslungsreiche Form der Gesamtpräsentation sicher

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12Präsentation   Tropische Nutzpflanzen
 
Wir haben uns beschränkt auf diejenigen Nutzpflanzen, die uns durch die beiden Führungen im Palmengarten vorgestellt werden konnten: Ananas, Banane, Kaffee, Kakao und Vanille u. a. Gewürze.
Führung

Die erste Führung (Bild oben) war eigentlich die interessanteste Führung, da wir für die einzelnen Pflanzen Arbeitsgruppen gebildet haben, war für jeden etwas dabei. Man konnte sich jede Pflanze anschauen und bekam neben botanischen Informationen auch einige wirtschaftliche… z. B. wird in Deutschland wesentlich mehr Kaffee getrunken als Bier.
Gruppe
Die Schüler (Bild oben) hatten die Aufgabe zu den Pflanzen Informationen aus Biologie, aus der Geschichte, zur Verwendung, aus Handel und Wirtschaft und zur Aufbereitung zu sammeln, auf verschieden farbigen Papier zu drucken und auszustellen (Bild rechts, oben in der Infoleiste). Dabei durfte natürlich der Kaffee die Banane und beim Kakao die Schokolade nicht fehlen.

(Bernd Heußler, Kursleiter)

Philosophieren Philosophieren
In dem Projekt hatten
wir das Glück, ...

... eine kleine Gemeinschaft von sieben Personen zu sein, die durch das Interesse am Philosophierne zusammengefunden hat. Das Projekt war ein kleiner Dualismus: Einesteils haben wir klassische Texte der Philosophiegeschichte gelesen, besprochen und nachempfunden. Hierunter fanden sich etwa Platons Höhlengleichnis oder aber Descartes' erste und zweite Meditation.
Philosophieren
Diese zugegebenermaßen eher schulische Seite des Projekts wurde durch eine Projektseite ergänzt, die vorsah, dass jeder Teilnehmer einen eigenen philosophischen Text, eine Art philosophischen Essay, schreiben sollte.

Das Entstehen der Texte fand auf die Weise statt, dass den Teilnehmern zunächst Gelegenheiten gegeben wurden, ein eigenes Thema zu finden und dieses näher zu fokussieren. In einem zweiten Schritt wurden dann von jedem einzeln erste Texte verfasst, und diese dann anschließend gemeinsam in der Gruppe gelesen, besprochen und diskutiert. Wir haben die Texte dann jeweils kopiert, so dass jeder der Gruppe die Texte der jeweils anderen auch zu Hause lesen und so diesen Anregungen geben, mögliche Verfeinerungen anführen konnte.

Auf diese repetitive Weise sollten die Teilnehmer ein intensiveres Arbeiten mit Texten an sich selbst vernehmen. Diese zweigliedrige Strategie des persönlichen Schreibens und Besprechens/Überprüfens in der Gruppe wurde bis zum Ende des Projektes beibehalten. Die Ergebnisse sowohl des quasi-schulischen, philosophiegeschichtlichen Teils wurden am Präsentationstag in Form von Plakaten, auf denen die Texte zu finden sind, wie in Form von plastischen "Versuchsanordnungen" (etwa des Höhlengleichnis) dokumentiert.

(Dirk Böhmer, Kursleiter)

SquaredanceSquaredance   Squaredance
Im diesem Projekt sind 17 Mädchen ...
... der Jahrgangstufe sechs bis neun. Square Dancing ist ein Amerikanischer Viereck Tanz.
Square Dance
Neben den typischen und meist sehr dynamischen Tanzbewegungen, haben alle Spaß daran, neue Bewegungen zu erfinden und diese in der Gruppe zu üben. Zusammenarbeit und Koordination stehen im Vordergrund und müssen eingeübt werden.

Kathrin G. meinte, dass es sehr lustig ist mitzumachen. Sie versucht es richtig zu machen, aber manchmal kommt sie aus dem Takt. Am besten gefiel ihr, dass man in einer Gruppe tanzt und nicht alleine, dass es nicht peinlich ist in der Gruppe und sie mit ihren Freunden zusammen Spaß macht.

Deliah W. findet es schön abwechslungsreich ist mal etwas Neues auszuprobieren. sie sagt: „Man lernt ziemlich schnell“. Ihr gefiel auch, dass man in der  Gruppe tanzen kann.
Softball Softball
Das Projekt Softball findet auf dem Baseballplatz in Neurott statt. Die Mädchengruppe...

... wird von drei Trainerinnen betreut. Sie lernen Softball durch viele verschiedene Übungen und machen jede Übung äußerst konzentriert, damit das endgültige Spiel für sie nicht zu kompliziert ist.
Softball
Softball kommt aus Amerika und hat sich durch Baseball entwickelt. Es ähnelt Brennball.

Judo  Judo


Jeden Morgen in der Projektwoche treffen sich 21 Schüler und Schülerinnen ...
... der Jahrgangsstufen 8 bis 10 in der alten Turnhalle der Dreieichschule, um sich die Grundlagentechniken und –kenntnisse des Judo anzueignen.
Judogruppe
Das Projekt wird von Julian M. (12. Klasse) und Hartmut Petersen geleitet. Beide haben schon viele  Erfahrungen mit diesem Sport gemacht, wobei Julian Menche zehn  Jahre und  Hartmut Petersen schon mehr als ein halbes Jahrhundert diese Sportart aktiv betreiben und dabei auch Wettkämpfe bestreiten bzw. bestritten haben. Zudem sind beide als Trainer im Nachwuchs- und Jugendbereich tätig.

JulianDa Julian (links) durch seine Trainertätigkeit viel mit jungen Leuten zu tun hat, ist die Leitung des Projekts für ihn keine schwierige Herausforderung.  Der Zwölftklässler der  Dreieichschule ist der Meinung, dass das Projekt sehr gut läuft, da alle Teilnehmer mit großem Interesse an der Sache dabei sind, was sich natürlich auch an der hohen Teilnehmerzahl widerspiegelt.

Als Ziel des Projekts erklärt Julian das Erlernen  verschiedener Grundtechniken, die man für den Erwerb des weiß-gelben und gelben Gürtels benötigt. Hierbei zählen Fall-, Haltegriff- und Wurfübungen zu den wichtigsten. Julian weist darauf hin, dass es dabei wichtig ist ein richtiges Aufwärmtraining durchgeführt zu haben, um Verletzungen möglichst zu vermeiden. Das gehört natürlich auch zum alltäglichen Prozedere in der Projektwoche.

Eine große Schwierigkeit für Julian M. und Harmut Petersen beim Beibringen der Übungen ist es, den Schülern und Schülerinnen einen leicht verständlichen Eindruck der Techniken zu vermitteln. Dabei ist es für die Teilnehmer wichtig, sich in die Aktionen der Projektleiter hineinzuversetzen, da man als Zuschauer natürlich eine ganz andere Ansicht als die Kämpfer, die die Übungen durchführen, hat. Um den Teilnehmern einen Eindruck der Übungen zu vermitteln, zerlegen die zwei Judoexperten die Techniken in mehrere Teilschritte, führen sie im Plenum vor und erklären diese.

Julian weiß, dass hierbei ein hohes Maß an Konzentration und Denkvermögen zum Nachvollzeihen der Übungen wichtig ist. Um den Teilnehmern die Übungen richtig beizubringen, gehen die Projektleiter nach dem Prinzip „learning by doing“ vor. Deswegen ist es für Julian wichtig, die „Judoneulinge“ aktiv an die Übungen heranzuführen. Alles in allem ist Julian sehr zufrieden mit den Abläufen der Projektwoche, da sich niemand eine Verletzung zugezogen hat und alle mit einer gehörigen Portion Elan am Werke sind.

Annika Annika M. fand das Projekt ziemlich cool. Sie hat selbst vor zwei Jahren schon einmal Judo gemacht und möchte jetzt auch mit Judo wieder anfangen, deswegen ist sie auch in diese Gruppe gekommen. Sie findet, in dem Sport Judo kann sie ihre Wut auf eine geregelte und andere Art und Weise rauslassen, als beim kämpfen und prügeln. Judo ist für sie auch eine Selbstverteidigung und man lernt auch verschiedene Falltechniken.

AntonioAntonio T. (links) fand das Projekt eher nicht so toll und hätte lieber ein anderes Projekt gemacht, aber das ist nicht so schlimm. Er findet auch, dass man bei dem Projekt auch blaue Flecken durchs Fallen bekommt.

(Michael Konetschnik)
PhilippFlorian   Handball
Kurzer Einleitungskommentar von Florian Schneider, Projektleiter
Die Schwierigkeit bei diesem Projekt bestand meines Erachtens darin, das Training so zu gestalten, dass alle Beteiligten Spaß daran haben. Und da wir als Zielgruppe HandballAnfänger sowie Fortgeschrittene angegeben hatten, stellte das die größte Herausforderung dar.

Wir mussten versuchen, die Trainingsinhalte so zu wählen, dass die Erfahreneren gefordert wurden, obwohl sie vieles schon beherrschten, aber die Neulinge gleichzeitig nicht überfordert waren (z.B. aufgrund zu komplexer Techniken).
Handball; Beim Aufwärmen
(Florian M., Florian S.)
TraumhausTraumhausTraumhaus    Traumhaus
Am 29.09. haben wir das Projekt "Traumhaus" besucht ...
... welches von Frau Oberndorfer, in Raum 47 geleitet wurde. Die Schüler und Schülerinnen arbeiteten an einem großen Turm, der aus Etagen besteht, den sie im Laufe der Woche gebastelt haben.

In einem Interwiev mit Misaela G. (oben) haben wir erfahren, wie sie ihr Traumhaus gestalten würde: Farbig, modern eingerichtet und mit Liebe zum Detail gestaltet.

(Diandra, Katrin)
Langener TafelLangener TafelLangener Tafel   Die „Langener Tafel e.V.“ in unserer    Nachbarschaft
Freundlich aufgenommen wurden 17 Schülerinnen und Schüler, ...
... die im Rahmen der Projektwoche die ehrenamtlich Tätigen bei der „Langener Tafel e.V.“ tatkräftig unterstützen. Dienstags und freitags verteilt die Tafel gespendete Lebensmittel und Sachspenden an bedürftige Personen im Pfarrgemeindesaal der Pfarrgemeinde St. Albertus Magnus, gegenüber des Dreieichgymnasiums.

Langener Tafel
Dabei ist Zupacken angesagt. Bevor es zur Verteilung kommt, müssen die Spenden bei den Lebensmittelmärkten und Bäckereien abgeholt und zwischengelagert werden. An den Ausgabetagen muss noch einmal aussortiert und der Pfarrgemeindesaal für die Ausgabe vorbereitet werden.
Neben der praktischen Tätigkeit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Tafel-Bewegung und sozialpolitischen Fragestellungen und Hintergründen. Die Ergebnisse werden am Mittwoch im Rahmen der Präsentation auf Stellwänden zu sehen sein.

(Projektleiter Ewald Krönung)

Szenisches SpielSzenisches Spiel   Szenisches Spiel Französisch
Es ist eine bunt gemischte Truppe, die sich da zum französischen Theaterspielen in der Projektwoche zusammenfand: ...
... je zwei Schülerinnen aus der 8. und 9. Klasse, ein Schüler aus der Jgst. 10 und drei Schülerinnen des Leistungskurses Französisch aus der 12. 
Szenisches Spiel
Viel Kreativität und Einfallsreichtum mussten sie auch mitbringen, denn es geht bei diesem Projekt nicht nur ums Theaterspielen, sondern darum, auch selbst die Idee für ein Stück zu entwickeln, die Charaktere zu entwerfen, die Szenen zu schreiben...

(Projektleiterin Nicole Hutzler)
Darstellendes SpielDarstellendes SpielDarstellendes Spiel  "Darstellendes Spiel" bei Herrn Sturmfels
Wir haben gesehen, wie die Schüler und Schülerinnen in andere Rollen geschlüpft sind.
... Sie haben sich einige Sketche zum Thema "Sterben" ausgedacht und das in kleinen Szenen vorgespielt. Daniela G. hat uns gezeigt, wie sich ein Betrunkener verhält.
Darstellendes Spiel
Vanessa M. hat gespielt, wie ihr das Herz gebrochen wird und sie kurz darauf vom Hochhaus springt. Danach durfte sich jeder aus Herr Sturmfels' Koffer eine Sache nehmen. Sie haben Gruppen gebildet und nur mit den Dingen, die sie haben ein kurzes Theaterstück erfunden.

(Lisa, Katrin, Diandra)
Webteam; 28.10.08